Nordkorea und China: Nordkorea will Zusammenarbeit mit China vertiefen
China und Nordkorea wollen mehr Zusammenarbeit in Wirtschaft, Wissenschaft und Militär. Kim Jong Un stellt sich hinter Chinas Anspruch auf Taiwan.
Kim Jong-un und Xi Jinping wollen die Zusammenarbeit ihrer Länder vertiefen, um eine neue Ära einzuleiten. Xi sichert Nordkorea trotz internationaler Lageänderungen seine Unterstützung zu. Nordkorea soll laut Sipri über 60 Atomsprengköpfe besitzen, während Kim Yo-jong eine nukleare Abrüstung ablehnt. Trotz internationaler Bemühungen bleibt Nordkorea als Atommacht bestehen. Die Beziehung zwischen Nordkorea und China bleibt eng, auch in Bezug auf das Atomprogramm.
Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un und der chinesische Staatschef Xi Jinping wollen die Zusammenarbeit ihrer Länder ausweiten. Kim und Xi hätten sich darauf geeinigt, die Kooperation in Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Militär zu vertiefen, meldete die nordkoreanische staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Demnach vereinbarten sie, »eine neue Ära« in ihren Beziehungen einzuleiten.
Xi befindet sich seit Montag in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang, es ist seine erste Reise nach Nordkorea seit 2019. Der chinesische Staatschef sicherte Kim dabei die Unterstützung seines Landes zu, »egal wie sich die internationale Lage verändert«. China ist Nordkoreas wichtigster Handelspartner und unterstützt das weitgehend isolierte Land diplomatisch und wirtschaftlich.
Kim erwiderte Xis Unterstützungsversprechen: Der nordkoreanische Machthaber stellte sich beim Treffen mit Xi hinter den chinesischen Anspruch auf Taiwan. Das sogenannte Ein-China-Prinzip habe seine volle Unterstützung, sagte Kim laut dem KCNA-Bericht. Das Ein-China-Prinzip bezeichnet den Anspruch der Regierung in Peking, als einziger chinesischer Staat wahrgenommen zu werden. Wer mit China diplomatische Beziehungen unterhalten will, muss dafür auf formelle Beziehungen mit Taiwan verzichten.
Ob das chinesische Atomprogramm Thema des Treffens zwischen Xi und Kim war, geht aus dem Bericht nicht hervor. Nach Angaben des schwedischen Friedensforschungsinstituts Sipri baute Nordkorea sein nukleares Arsenal zuletzt aus. Die Stockholmer Experten schätzen, dass Nordkorea inzwischen über 60 Atomsprengköpfe verfügt – zehn mehr als noch im Vorjahr. Kim forderte zuletzt, die Nuklearstreitkräfte seines Landes müssten stark ausgeweitet werden.
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Internationale Bemühungen der vergangenen Jahre, Nordkorea durch Sanktionen zu einem Ende seines militärischen Atomprogramms zu drängen, hatten keinen Erfolg. Kim Yo-jong, die einflussreiche Schwester von Kim Jong-un, erteilte Forderungen nach einer nuklearen Abrüstung des Landes vor wenigen Tagen eine Absage. Der Status Nordkore
📌 Kaynak
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