Ermittler in Chile entdeckten über 100 Tonnen Drogen in Holzlieferungen für Europa
Hätte die Fracht ihr Ziel erreicht, wären die Drogen in spezialisierten Laboren mittels "hoch entwickelter chemischer Verfahren" extrahiert worden, so die Zollbehörde
Chilenische Zollbehörden haben einen historischen Schlag gegen den internationalen Drogenhandel gelandet. Bei einer großangelegten Operation wurden über 100 Tonnen Kokain und Ketamin sichergestellt, die in Holzlieferungen für den europäischen Markt versteckt waren. Die Ermittlungen, die sich über ein halbes Jahr erstreckten, führten zum Zugriff auf 45 Container aus Bolivien. Experten gehen davon aus, dass die Substanzen nach der Ankunft in Europa mithilfe komplexer chemischer Prozesse in spezialisierten Laboren extrahiert worden wären. Der geschätzte Marktwert der beschlagnahmten Ware beläuft sich auf mehr als sieben Milliarden Euro. Da die Behörden derzeit weitere Frachteinheiten untersuchen, könnte die Gesamtmenge der sichergestellten Drogen in den kommenden Tagen noch weiter ansteigen.
Dieser Rekordfund unterstreicht die zunehmende Professionalisierung und das enorme Ausmaß des organisierten Drogenhandels zwischen Südamerika und Europa.
📌 Kaynak
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