Fußball-WM 2026: Manuel Neuer kehrt vor Auftaktspiel ins DFB-Training zurück
Sechs Tage vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao ist Manuel Neuer ins Training der DFB-Elf eingestiegen. Der Torhüter absolvierte nach seiner Wadenverletzung die Übungen ohne sichtbare Probleme.
Manuel Neuer ist nach seiner Wadenverletzung ins Training der deutschen Fußballnationalmannschaft eingestiegen. Sechs Tage vor dem ersten Gruppenspiel gegen Curaçao absolvierte der 40-Jährige mit vollem Einsatz alle Übungen mit seinen drei Torwartkollegen.
Neuer war überraschend von Bundestrainer Julian Nagelsmann für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada in die DFB-Auswahl zurückgeholt worden. Am letzten Bundesliga-Spieltag am 16. Mai musste der Profi vom FC Bayern München allerdings ausgewechselt werden. Bei den beiden WM-Tests gegen Finnland (4:0) und gegen die USA (2:1) stand jeweils der zur Nummer zwei degradierte Oliver Baumann im Tor.
Bundestrainer Nagelsmann hatte aber bereits angekündigt, dass Neuer rechtzeitig für die Partie gegen Curaçao am kommenden Sonntag fit werde. Anstoß ist um 19 Uhr (TV: ARD und MagentaTV, Liveticker: SPIEGEL.de). Neuer soll bei seinem DFB-Comeback nach zwei Jahren in Houston ohne Spielpraxis in sein fünftes WM-Turnier starten. »Er muss sich in seinem Alter nicht eingewöhnen. Er kommt mit einer Drucksituation klar«, sagte Nagelsmann.
Die Nationalmannschaft hat am Montag das WM-Quartier in Winston-Salem bezogen. Das erste Training absolvierten sie vor 3000 Zuschauern und Zuschauerinnen, die Tickets waren kostenlos und innerhalb weniger Minuten vergriffen.
Auf dem Gelände der Wake Forest University waren in der deutschen Nacht auch alle 23 Feldspieler inklusive des nachnominierten Leipzigers Assan Ouédraogo im Einsatz. Nach 45 Minuten war Schluss auf dem Platz. Das Training endete mit einem Abschlussspiel, bei dem Kai Havertz das erste Tor erzielte.
Kapitän Joshua Kimmich unterhielt sich danach knapp eine halbe Stunde mit Bundestrainer Nagelsmann. Worüber blieb unklar. Im Anschluss gaben die Spieler um Kimmich und Neuer noch fast eine Stunde lang Autogramme und machten Selfies.
Die WM in Mexiko, Kanada und den USA ist umstritten – vor allem wegen US-Präsident Donald Trump. Überall Propaganda, paramilitärische Patrouillen vor den Stadien – die Fifa hat sich Trump ausgeliefert. Auch monströse Ticketpreise empören die Fans, sie ahnen: Das wird keine normale WM. Die SPIEGEL-Titelstory.
📌 Kaynak
Bu özet Spiegel kaynağından otomatik derlenmiştir. Tamamı için orijinal habere gidin.
Orijinal haberi oku →