Exporte: Deutsche Exporte stiegen im April trotz Irankrieg

📌 Diğer 📰 Zeit Online 🕐 4 saat önce
Exporte: Deutsche Exporte stiegen im April trotz Irankrieg

Trotz der hohen Energiepreise durch den Irankrieg haben die deutschen Exporte im April zugelegt. Das Plus ergibt sich vor allem durch Exporte in die EU und in die USA.

Deutschlands Exporte steigen trotz Irankrieg im dritten Monat in Folge, angetrieben von EU- und US-Nachfrage. Importe wachsen ebenfalls, doch Prognosen für das zweite Quartal sind düster. Industriekonjunktur zeigt sich verhalten, Exporterwartungen sinken. Geopolitische Unsicherheiten belasten die Exportaussichten, so ifo und DIHK. Trotz Erholung im ersten Quartal bleiben die Aussichten schwierig, so Experten.

Deutschlands Exporte sind im April trotz der Belastungen durch den Irankrieg den dritten Monat in Folge gestiegen. Die Ausfuhren nahmen gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent auf 136,6 Milliarden Euro zu. Importe stiegen um 1,2 Prozent auf 122,1 Milliarden Euro, teilte das Statistische Bundesamt mit.

Getragen wurde das Plus vor allem von der Nachfrage aus der EU und den USA. Die Exporte in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union legten um 1,0 Prozent auf 79,1 Milliarden Euro zu. Die Lieferungen in die Vereinigten Staaten stiegen um 1,8 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro. Dagegen gingen die Ausfuhren nach China um 3,5 Prozent, nach Großbritannien um 9,5 Prozent zurück.

Das Wirtschaftsministerium blickt angespannt auf das zweite Quartal. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten und der gestiegenen Energiepreise stelle sich die Industriekonjunktur recht verhalten dar, teilte das Ministerium mit. Sowohl schwächere Auftragsentwicklung als auch zunehmend angespannte Lieferketten würden die Exporte im zweiten Quartal laut dem Ministerium dämpfen.

Ob der Aufwärtstrend anhalten wird, bleibt offen: Das ifo-Barometer für die Exporterwartungen sank im Mai auf den schlechtesten Wert seit April 2025. »Trotz einer Erholung des Exportgeschäfts im ersten Quartal bleiben die Aussichten schwierig«, sagte ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. Die geopolitische Unsicherheit sei weiterhin hoch, ergänzte er.

Auch die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK), die 23.000 Unternehmen befragte, kam zu einem ähnlichen Ergebnis. Die ersten Anzeichen einer Exporterholung zu Jahresbeginn habe der Nahost-Schock zunichtegemacht, sagte die DHK. Demnach rechneten 29 Prozent der befragten Industriebetriebe mit sinkenden Ausfuhren.

📌 Kaynak

Bu özet Zeit Online kaynağından otomatik derlenmiştir. Tamamı için orijinal habere gidin.

Orijinal haberi oku →
📱
News AI World — Mobil uygulama
Bu haberleri 45 dilde, anlık çeviriyle cebinde. Erken erişim için Gmail adresini bırak.
← Tüm haberlere dön