Ursache weiter unbekannt: Leck auf der ISS wird schlimmer

🚀 Uzay 📰 t3n 🕐 2 saat önce
Ursache weiter unbekannt: Leck auf der ISS wird schlimmer

Auf der Internationalen Raumstation macht ein Leck immer größere Probleme. Diesmal mussten deshalb sogar erhöhte Sicherheitsvorkehrungen für die ISS-Astronaut:innen getroffen werden. weiterlesen auf t3n.de

Auf der Internationalen Raumstation macht ein Leck immer größere Probleme. Diesmal mussten deshalb sogar erhöhte Sicherheitsvorkehrungen für die ISS-Astronaut:innen getroffen werden.

Die Internationale Raumstation hat Probleme mit einem Leck. (Foto: Dima Zel / Shutterstock)

Ein russisches Modul macht der Internationalen Raumstation (ISS) weiterhin gehörig Probleme. Besser gesagt: Ein Leck am Übergangstunnel des russischen Servicemoduls „Swesda“, das auch als PrK bekannt ist.

Die Risse am Tunnel wurden erstmals 2019 entdeckt. Sie führten laut einer Pressemitteilung der Nasa zu „geringfügigen Luftverlusten“ und sorgten dafür, dass die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos das Objekt fortlaufend überwachte und Reparaturmaßnahmen veranlasste: Dabei wurden unter Einsatz temporärer und dauerhafter Dichtmittel Maßnahmen zur Leckabdichtung ergriffen.

Anfang Juni machte Roskosmos neue verdächtige Stellen im PrK-Bereich aus und stellte fest, dass das Leck noch schlimmer geworden war. Die Folge: Der Beginn einer umfassenderen Inspektion und Reparatur, die auch Folgen für die ISS-Crew hatte.

Die Nasa wies die fünf Astronaut:innen auf der ISS laut Axios an, sich auf einen eiligen Rückzug vorzubereiten. Konkret begaben sich die vier Mitglieder der „SpaceX Crew-12“ sowie der Nasa-Astronaut Chris Williams, der mit dem Raumschiff „Sojus MS-28“ zur Station geflogen war, im Rahmen erhöhter Sicherheitsvorkehrungen in den sogenannten „Safe Haven“ (Sicherheitsbereich) im Inneren des SpaceX-Raumschiffs „Dragon“.

Im weiteren Verlauf des Freitag setzte Roskosmos die Arbeiten aus und verzichtete auf die bis dahin geplante strukturelle Reparatur.

Stattdessen wurden zusätzliche Messungen und Datenauswertungen, wie die Inspektion verdächtiger Stellen sowie die Überprüfung von Bereichen, in denen zuvor Dichtmittel aufgetragen worden waren, durchgeführt. Dabei konnte die ISS-Crew ihren Aufenthalt im Sicherheitsbereich beenden und wieder ihre normalen Tätigkeiten an Bord aufnehmen.

Die Ursachen für das Leck sind allerdings noch immer nicht geklärt. Die Nasa teilte mit, dass man weiter zusammen daran arbeiten werde, „eine Lösung herbeizuführen“. Es ist also gut möglich, dass das Leck erst einmal weiterhin Probleme bereiten wird.

#astronaut

📌 Kaynak

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