CSU: Bayerns früherer Kultusminister Hans Maier ist tot
Hans Maier prägte 16 Jahre lang die Bildungspolitik von Bayern. Nun ist der CSU-Politiker mit 94 Jahren in München gestorben.
Der ehemalige Kultusminister Bayerns, Hans Maier, ist im Alter von 94 Jahren verstorben. Ministerpräsident Markus Söder würdigte ihn als "großen Gelehrten und Staatsmann". Maier prägte jahrzehntelang die Bildungslandschaft Bayerns und legte Grundlagen für den heutigen Wissenschafts- und Bildungsstandort. Der gebürtige Freiburger führte das Kultusministerium von 1970 bis 1986 und war auch als Professor für politische Wissenschaft tätig. Bayern werde ihm "stets ein ehrendes Andenken bewahren".
Bayerns früherer Kultusminister Hans Maier ist tot. Der CSU-Politiker starb am Montag im Alter von 94 Jahren nach kurzem Leiden im Krankenhaus in München, wie die Familie mitteilte. Am 18. Juni wäre Maier 95 Jahre alt geworden.
Ministerpräsident Markus Söder (CSU) würdigte Maier auf Instagram als »großen Gelehrten und Staatsmann« und als »intellektuelles Gewissen des bürgerlichen Bayern seiner Zeit«. Maier habe die Bildungslandschaft jahrzehntelang geprägt und wesentliche Grundlagen für die heutige Stellung Bayerns als Wissenschafts- und Bildungsstandort gelegt, schrieb Söder. Bei ihm hätten Wissenschaft, Politik und Glauben eine beeindruckende Einheit gebildet. Der Freistaat werde Maier »stets ein ehrendes Andenken bewahren«.
Der gebürtige Freiburger führte das bayerische Kultusministerium von 1970 bis 1986. In den ersten Jahren seiner Amtszeit gehörte er weder dem Landtag noch der CSU an. Erst 1978 wurde er für den Stimmkreis Günzburg in den Bayerischen Landtag gewählt, dem er bis zur Niederlegung seines Mandats Ende 1987 angehörte.
Maier hatte Gymnasiallehramt studiert und lehrte als Professor für politische Wissenschaft an der Universität München. Daneben stand er dem Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz vor und war Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.
📌 Kaynak
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