Über 60.000 Freiheitsbeschränkungen in Wohn- und Pflegeeinrichtungen
Gängige Freiheitsbeschränkungen sind Seitenteile am Bett, versperrte Räume, Festhalten gegen körperlichen Widerstand, Gurte oder sedierende Medikamente
In deutschen Wohn- und Pflegeheimen wurden im vergangenen Jahr über 60.000 freiheitsentziehende Maßnahmen dokumentiert. Dazu zählen unter anderem Bettgitter, verschlossene Türen und die Gabe von Medikamenten zur Ruhigstellung. Auch das Festhalten von Personen gegen ihren Willen fällt unter diese Kategorie. Diese Praktiken sind weit verbreitet und betreffen eine große Anzahl von Bewohnern in Einrichtungen für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen.
Diese Zahlen verdeutlichen das Ausmaß von Freiheitsbeschränkungen in der Alten- und Behindertenpflege und werfen Fragen bezüglich der Rechte und Würde der Betroffenen auf.
📌 Kaynak
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