Stromspeicher für Balkonkraftwerke: Ab wann sich die Anschaffung für dich lohnt
Mit einem Stromspeicher lässt sich noch mehr aus der Energie herausholen, die ein Balkonkraftwerk erzeugt. Wie funktionieren die zusätzlichen Geräte? Worauf muss man achten? Und wo liegen die Kosten? weiterlesen auf t3n.de
Mit einem Stromspeicher lässt sich noch mehr aus der Energie herausholen, die ein Balkonkraftwerk erzeugt. Wie funktionieren die zusätzlichen Geräte? Worauf muss man achten? Und wo liegen die Kosten?
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Balkonkraftwerke sind kinderleicht zu installieren und können Geräte wie Kühlschränke oder Fernseher mit Strom versorgen. Je nach Modell sind die Anschaffungskosten gering – und oft haben sich die kleinen Solaranlagen schon nach wenigen Jahren amortisiert. Wer den erzeugten Strom flexibler verbrauchen möchte, kann zusätzlich einen Speicher anschließen. Dieser lädt sich tagsüber mit Solarstrom auf und gibt die Energie bei Bedarf wieder ab – auch dann, wenn die Sonne gerade nicht scheint. Wir erklären dir, worauf es beim Kauf ankommt.
Balkonkraftwerke bestehen aus maximal vier Solarmodulen. Einsteigermodelle sind schon ab wenigen hundert Euro erhältlich. Laut ADAC dürfen Balkonkraftwerke in Deutschland bis zu 800 Watt ins Hausnetz einspeisen. Die installierte Gesamtleistung aller Module darf 2.000 Watt nicht überschreiten. Erzeugt eine Anlage mehr als 800 Watt, drosselt der Wechselrichter die Einspeisung automatisch. Ab einer Modulleistung von mehr als 960 Watt wird es komplizierter: Dann ist eine spezielle Energiesteckvorrichtung erforderlich, die durch ein:en Elektriker:in angeschlossen werden muss.
Unter den Pioneers Picks stellen wir dir regelmäßig weitere praktische Tools und Gadgets vor.
Auf einem sonnigen Balkon kann ein 800-Watt-Gerät zwischen 600 und 900 Kilowattstunden pro Jahr erzeugen. Bei einem Strompreis von 35 Cent pro Kilowattstunde entspricht das einer Ersparnis von bis zu 300 Euro. Der Kauf eines Balkonkraftwerks ist in Deutschland von der Mehrwertsteuer befreit. Wie Finanztip berichtet, fördern mit Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen derzeit drei Bundesländer die Anschaffung unter bestimmten Voraussetzungen. Auch einige Kommunen bieten weiterhin Zuschüsse an. Welche Bedingungen gelten, haben wir hier für dich zusammengefasst.
Ein Stromspeicher kann eine sinnvolle Ergänzung zum Balkonkraftwerk sein. Laut ADAC lässt sich damit etwa ein Drittel mehr des erzeugten Solarstroms nutzen. Tagsüber lädt sich der Speicher auf und gibt die gespeicherte Energie nach Bedarf an den Haushalt ab. Das ist besonders praktisch, wenn du tagsüber nicht zuhause bist und erst abends Geräte wie deinen Fernseher nutzt. Die Wahl des passenden Modells hängt wie beim Balkonkraftwerk selbst
📌 Kaynak
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