Handel: US-Handelsdefizit schrumpft durch Exporte in Rekordhöhe

📌 Diğer 📰 Zeit Online 🕐 3 saat önce
Handel: US-Handelsdefizit schrumpft durch Exporte in Rekordhöhe

Das Defizit zwischen Import und Export in den USA liegt derzeit bei nur noch 55,9 Milliarden Dollar. Grund dafür sind unter anderem die gestiegenen Erdölexporte.

Das US-Handelsdefizit ist im April leicht geschrumpft, da die Exporte auf einen Rekordwert stiegen. Vor allem Erdölexporte und Investitionsgüter wie Computer trugen dazu bei. Die Importe stiegen ebenfalls, vor allem im Bereich von Computern und Halbleitern für Künstliche Intelligenz. Trotz Trumps Zollpolitik erreichte das Handelsdefizit unter seiner Regierung ein Rekordhoch. Ein Großteil der verhängten Zölle wurde als illegal erklärt, neue Aufschläge sind jedoch bereits in Planung.

Das US-Handelsdefizit ​ist im April wegen hoher Ausfuhren leicht geschrumpft. Die Importe übertrafen die Exporte nur noch um 55,9 Milliarden Dollar, wie das ​US-Handelsministerium mitteilte. Im März hatte ​das Defizit noch 56,6 Milliarden Dollar betragen. Analysten hatten ein höheres Defizit erwartet.

Der Grund für ‌die ⁠Entwicklung: Die Exporte ​wuchsen mit 2,6 Prozent zum Vormonat auf den Rekordwert von 327 Milliarden Dollar im April. Diese Summe ist auch auf einen Anstieg der Erdölexporte zurückzuführen. Vor allem Rohöl, Heizöl und andere Mineralölprodukte waren vor dem Hintergrund des Irankriegs stärker gefragt. Die Ausfuhren von Investitionsgütern wie Computern und zivilen Flugzeugen legten ebenfalls zu.

Die Einfuhren in die USA stiegen im April um 2,0 Prozent auf 383 Milliarden Dollar etwas schwächer an. Dazu trugen vor allem Computer und Halbleiter bei, die für den Ausbau Künstlicher Intelligenz benötigt werden.

US-Präsident Donald ​Trump hatte nach seinem Amtsantritt im Januar 2025 höhere Zölle verhängt, darunter ​gegen China und die Europäische Union (EU). Dies begründete Trump mit der Behauptung, sein Land werde ausgenutzt und verwies auf das ​hohe Defizit in der Handelsbilanz.

Ziel der aggressiven Handels- und Zollpolitik ist es, die Exporte zu stärken und weniger zu importieren, um somit das Handelsdefizit zu verringern. Jedoch hat das Handelsdefizit der USA unter Trump und seiner Zollpolitik im vergangenen Jahr ein Rekordhoch erreicht.

Zudem hatte das oberste US-Gericht Ende Februar einen Großteil der von Trump verhängten Sonderzölle für unrechtmäßig erklärt. Danach führte die Regierung für internationale Handelspartner einen neuen, zehnprozentigen Sonderzoll auf anderer Rechtsgrundlage ein.

Der neue Aufschlag steht allerdings ebenfalls auf der Kippe: Ein US-Handelsgericht erklärte die Ersatzzölle in unterer Instanz bereits für rechtswidrig. Weitere Aufschläge sind bereits in Vorbereitung.

📌 Kaynak

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