FCAS: Zurück in die Zukunft
Mit FCAS wollten Deutschland und Frankreich den Kampfjet der nächsten Generation bauen. Nun ist das Projekt gescheitert – und das ist eine Chance für die Bundeswehr.
Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) startet mit einer Überraschung: Das Future Combat Air System (FCAS) wird beerdigt, nachdem Frankreich und Deutschland beschlossen haben, das gemeinsame Kampfflugzeugprojekt zu beenden. Die Idee eines europäischen Prestigeprojekts scheiterte an Unstimmigkeiten zwischen Airbus und Dassault, trotz Bemühungen von Macron und Merz. Das Scheitern von FCAS hat keine dramatischen Auswirkungen auf die Sicherheit, aber Deutschland und Frankreich wollten damit ihre Souveränität im Rüstungsbereich demonstrieren. Nun suchen sie nach Alternativen, möglicherweise in Kooperation mit Schweden oder anderen europäischen Partnern, um die sechste Generation von Kampfflugzeugen zu entwickeln.
Wenn die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) am Mittwoch beginnt, gibt es wohl ein Thema, über das alle Fachbesucher der Rüstungsschau reden werden. Das Future Combat Air System (FCAS) wird beerdigt, das drang am Montagabend aus Regierungskreisen an die Öffentlichkeit in Berlin. Zumindest werden Frankreich und Deutschland nicht mehr gemeinsam das Kampfflugzeug der nächsten Generation entwickeln.
Unerwartet kam dabei nicht das Aus des europäischen Prestigeprojektes, sondern nur der Zeitpunkt. Denn vor Kurzem gab sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron noch optimistisch, dass man das Programm retten könne. Nun einigte er sich mit Bundeskanzler Friedrich Merz auf ein Ende. Doch die Nachricht wird auf der ILA nicht für schlechte Stimmung sorgen. Im Gegenteil.
📌 Kaynak
Bu özet Zeit Online kaynağından otomatik derlenmiştir. Tamamı için orijinal habere gidin.
Orijinal haberi oku →