Russland kann Navigationssysteme in ganz Europa stören
Seit Jahren werden zehn Sekunden lange Störsignale registriert. Nun hat ein Forscherteam die Quelle lokalisiert – die Spur führt direkt zu russischen Satelliten
Forscher haben die Ursache für wiederkehrende Störungen von Navigationssystemen in Europa aufgedeckt. Seit Jahren treten kurze, zehn Sekunden dauernde Signalunterbrechungen auf, die nun einem russischen Satelliten zugeordnet werden konnten. Diese Störungen beeinträchtigen die Genauigkeit von GPS und ähnlichen Systemen, die für eine Vielzahl von Anwendungen unerlässlich sind. Die genauen Motive hinter diesen gezielten Störungen sind noch unklar, doch die Lokalisierung wirft Fragen bezüglich der Sicherheit und Zuverlässigkeit globaler Navigationsinfrastrukturen auf.
Die Entdeckung ist relevant, da sie die Anfälligkeit kritischer Infrastrukturen für externe Eingriffe aufzeigt und potenzielle Risiken für Verkehr, Logistik und Sicherheit in Europa birgt.
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