Nahostkonflikt: KI-Übersetzung: Kann der Nahostkonflikt gelöst werden, Dennis Ross?
Kaum ein US-Diplomat war dem israelisch-palästinensischen Friedensprozess über so viele Jahre so nah wie Dennis Ross. Er sagt: Es gibt eine Lösung. Aber sie dauert.
In seinem Podcast »Nur eine Frage« befragt ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner den US-amerikanischen Diplomaten Dennis Ross zum Nahostkonflikt. Ross sieht eine Lösung als möglich, aber in weiter Ferne, da das gegenseitige Trauma beider Seiten tiefe Gräben geschaffen hat. Er betont die Notwendigkeit von zwei Staaten für zwei Völker als langfristige Lösung, sieht aber aktuell keine Aussicht auf Frieden unter Netanjahu und Abbas. Ross fordert eine neue palästinensische Führung, Druck der arabischen Staaten und eine konstruktive Rolle Deutschlands, um den Glauben an Fortschritt zurückzugewinnen. Trotz Jahrzehnten bis zur Lösung bleibt Ross optimistisch, dass durch konkrete Maßnahmen eine Annäherung und Kooperation möglich ist.
Im ZEIT-Podcast »Nur eine Frage« stellt ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, auf die eine klare Antwort jedoch oft schwer zu finden ist. Wir befragen die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden können. Dies ist die KI-Übersetzung des englischen Originalgesprächs.
In dieser Folge von »Nur eine Frage« stellen wir dem US-amerikanischen Diplomaten Dennis Ross die Frage: »Kann der Nahostkonflikt gelöst werden?«
Dennis Ross, geboren 1948, ist eine bedeutende Figur der amerikanischen Nahost-Diplomatie. In den Achtzigerjahren war er Mitbegründer des Washington Institute for Near East Policy, 1988 wurde er zum Chefunterhändler für die Nahost-Friedensgespräche ernannt. Er überzeugte arabische und israelische Politiker, an der historischen Madrider Konferenz teilzunehmen, die den Friedensprozess in Gang setzte. In den Jahren danach spielte Ross eine Schlüsselrolle bei den Verhandlungen über die Osloer Abkommen, das Interimsabkommen von 1995 und das Hebron-Abkommen. Mit dem Ende von Bill Clintons Amtszeit endete auch seine Zeit als Sondergesandter.
Seine Antwort auf die Frage »Kann der Nahostkonflikt gelöst werden?« lautet: »Ja, er kann gelöst werden. Aber nicht so bald.« Das Trauma des 7. Oktober habe beide Seiten so tief getroffen, dass sich Israelis und Palästinenser in der schlechtesten Lage befänden, die Ross in fast 40 Jahren erlebt habe. »Dieses gegenseitige Trauma macht es beiden Seiten unmöglich, sich den Schmerz des anderen vorzustellen, jeder sieht nur den eigenen.«
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Im Kern, erklärt Ross, sei der Nahostkonflikt, wenn wir ihn als Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern definieren, einfach zu beschreiben: zwei nationale Bewegungen, die um denselben
📌 Kaynak
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