Börsengang von SpaceX: Warum die Euphorie um die Mega-Börsengänge trügt
SpaceX, OpenAI, Anthropic: Die Börsen werden in diesem Jahr mit neuen Aktien geflutet. In der Vergangenheit hieß das oft: der Abschwung naht.
Investmentbanker jubeln über Börsenboom, doch drohen Verwerfungen durch gigantische Börsengänge. SpaceX, Anthropic, OpenAI und weitere wollen Milliarden einwerben. Finanzmärkte müssen 225 Milliarden US-Dollar absorbieren, weitere Aktienflut erwartet. Insiderverkäufe könnten Kurse ins Rutschen bringen, historische Wende für Börsen durch Megabörsengänge. Anleger zeigen bisher wenig Skepsis, doch Experten warnen vor möglichen Risiken.
Wie zynisch manche Investmentbanker über Anleger denken, zeigt schon ihre Sprache. »Wenn die Enten quaken, sollte man sie füttern«, lautet ein verbreiteter Spruch an der Wall Street. Im Klartext: Wenn die Anleger nach neuen Aktien gieren, muss man sie zufriedenstellen. Die entscheidende Frage ist dabei: Können sie die vielen neuen Wertpapiere auch verdauen?
Futter gibt es jedenfalls genug, das Ausmaß der Börsengänge ist in diesem Jahr gigantisch. Elon Musks Raketenfirma SpaceX will bei ihrem Börsengang 75 Milliarden US-Dollar von den Anlegern einwerben. »Das wäre der größte Börsengang der Geschichte«, sagt Lukas Mühlbauer vom Researchhaus Ipox, das auf Börsengänge spezialisiert ist. Auch der KI-Anbieter Anthropic hat inzwischen einen vertraulichen Antrag für einen Börsengang eingereicht, Konkurrent OpenAI will nun ebenfalls nachziehen.
📌 Kaynak
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