Bad Bunny trifft Papst Leo XIV. bei Besuch in Madrid

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Bad Bunny trifft Papst Leo XIV. bei Besuch in Madrid

Bad Bunny füllt derzeit die größten Stadien Spaniens und hat einen weiteren prominenten Besucher Madrids getroffen: Papst Leo XIV. sprach am Rande einer Kirchenveranstaltung mit dem Weltstar.

Der Auftritt von Bad Bunny beim Super Bowl am 8. Februar 2026 in Santa Clara, USA

Der puerto-ricanische Superstar Bad Bunny, 32, hat am Rande seiner Konzertreihe in Madrid Papst Leo XIV. getroffen. Die Begegnung hat am späten Montagabend im Santiago-Bernau-Stadion stattgefunden, nachdem dort eine Veranstaltung der katholischen Kirche zu Ende gegangen war. Der Vatikan hat das Treffen bestätigt.

Nach Angaben von Vatikansprecher Matteo Bruni haben der Papst und der Musiker kurz miteinander gesprochen, bevor Leo XIV. das Stadion verließ. Spanische Medien berichten, Bad Bunny sei gemeinsam mit Familienmitgliedern und weiteren Begleitpersonen empfangen worden. Bilder der Begegnung sind zunächst nicht veröffentlicht worden.

Für den Sänger kommt das Treffen in einer besonders intensiven Phase seiner Europatournee. Bad Bunny hält sich derzeit für eine Reihe von Konzerten in der spanischen Hauptstadt auf. Zwischen Ende Mai und Mitte Juni stehen zehn Auftritte im Metropolitano-Stadion auf dem Programm. Insgesamt werden rund 660.000 Besucher erwartet.

Schon vor seiner Ankunft in Spanien hatte Papst Leo XIV. die Popularität des Musikers mit einem Augenzwinkern gewürdigt. Auf die Frage von Journalisten, ob die Menschen in Madrid lieber ihn oder Bad Bunny sehen wollten, antwortete der Pontifex: »Ich glaube, viele werden zu Bad Bunny gehen.«

Der 32-Jährige zählt zu den erfolgreichsten Künstlern der Gegenwart und sorgt regelmäßig auch außerhalb der Musik für Aufmerksamkeit. Zuletzt hatte Bad Bunny beim Super Bowl politische Akzente gesetzt. Während seiner vollständig auf Spanisch gehaltenen Halbzeitshow warb er für Zusammenhalt und einen menschlicheren Umgang mit Migration.

Der Musiker gilt seit Jahren als Kritiker der harten Abschiebepolitik der US-Regierung. US-Präsident Donald Trump hatte die Performance anschließend scharf angegriffen und erklärt, sie gehöre zu den schlechtesten Halbzeitshows, die er je gesehen habe. Besonders störte ihn nach eigenen Angaben, dass die Darbietung ausschließlich auf Spanisch stattfand.

Dass Bad Bunny nun auch den Papst persönlich traf, dürfte die Aufmerksamkeit rund um seinen Madrid-Aufenthalt weiter erhöhen. Neben dem Musiker empfing Leo XIV. in der spanischen Hauptstadt mehrere prominente Gäste, darunter auch den Präsidenten von Real Madrid, Florentino Pérez.

📌 Kaynak

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