Erdbeben auf den Philippinen: Zahl der Toten nach Beben auf den Philippinen steigt auf mindestens 45

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Erdbeben auf den Philippinen: Zahl der Toten nach Beben auf den Philippinen steigt auf mindestens 45

Nach dem schweren Erdbeben auf den Philippinen meldet der Zivilschutz 45 Tote. Mehr als 600 Menschen wurden verletzt, 17 werden vermisst. Die Schäden sind enorm.

Ein schweres Erdbeben erschütterte die südliche Insel Mindanao auf den Philippinen, bei dem mindestens 45 Menschen ums Leben kamen und über 630 verletzt wurden. Rettungskräfte suchen nach Vermissten und kämpfen sich zu abgeschnittenen Ortschaften vor, während mehr als 3.000 Gebäude beschädigt oder zerstört wurden. Die Gesamtschäden an der Infrastruktur werden auf knapp 8 Millionen Euro geschätzt, wobei der internationale Flughafen von General Santos City weiterhin als Landeplatz für Hilfs- und Regierungsflüge dient. Trotz Tsunami-Warnungen, die mittlerweile aufgehoben wurden, registrierte man kleinere Flutwellen in einigen Küstengebieten, während über 2.200 Nachbeben die Region weiter erschüttern.

Mindestens 45 Menschen sind bei dem schweren Erdbeben auf den Philippinen ums Leben gekommen. Zudem wurden mehr als 630 Menschen verletzt, 17 weitere gelten als vermisst, wie der Zivilschutz mitteilte. Das Beben der Stärke 7,8 hatte am frühen Montag die südliche Insel Mindanao erschüttert, am ersten Schultag nach den Ferien. Tausende Schulen blieben zunächst geschlossen. Rettungskräfte suchen weiter nach Vermissten und bemühen sich, abgeschnittene Ortschaften zu erreichen.

Bei dem Beben wurden nach Angaben des Zivilschutzes mehr als 3.000 Gebäude beschädigt oder zerstört. Auch der internationale Flughafen von General Santos City sei beschädigt worden, diene aber weiter als Landeplatz für Hilfs- und Regierungsflüge. Die Gesamtschäden an der Infrastruktur, darunter Straßen und Brücken, werden auf rund 562 Millionen Pesos geschätzt, umgerechnet knapp 8 Millionen Euro.

Die zunächst ausgegebenen Tsunami-Warnungen für die Philippinen und Indonesien wurden bereits am Montag wieder aufgehoben. In mehreren Küstengebieten wurden kleinere Flutwellen registriert. Seit dem Beben am Montagmorgen folgten mehr als 2.200 Nachbeben, wie das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) mitteilte.

Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS war es das weltweit stärkste des Jahres. Die Philippinen liegen am Pazifischen Feuerring. Dort stoßen mehrere Erdplatten aufeinander, weshalb es regelmäßig zu starken Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt.

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