DIW-Konjunkturprognose: DIW erwartet Rezession in Deutschland im Herbst

💰 Ekonomi 📰 Zeit Online 🕐 8 saat önce
DIW-Konjunkturprognose: DIW erwartet Rezession in Deutschland im Herbst

Wegen des Irankriegs erwartet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung eine vorübergehende Rezession in Deutschland. Wachstum komme alleine vom Staat.

Das DIW prognostiziert vorübergehende Rezession in Deutschland aufgrund des Irankriegs. Die Wirtschaftsleistung wird im Frühjahrs- und Sommerquartal leicht schrumpfen, aber die Rezession soll temporär bleiben. Der Energiepreisschock bremst die Erholung, doch Deutschland ist weniger abhängig von fossilen Importen. Das DIW erwartet kein Wachstumsrückgang wie in den Vorjahren, sondern später leichtes Wachstum durch Verteidigungsausgaben und Mittel für Infrastruktur. Die Wachstumsprognose wurde auf 0,5 Prozent für 2026 und 0,8 Prozent für 2027 korrigiert, begleitet von steigender Inflation und Arbeitslosenquote. Strukturelle Reformen und gezielte Maßnahmen zur Unterstützung von Geringverdienern werden gefordert.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erwartet wegen der Auswirkungen des Irankriegs eine vorübergehende Rezession in Deutschland. Im laufenden Frühjahrs- und im Sommerquartal dürfte die Wirtschaftsleistung leicht schrumpfen, schrieb das DIW in seiner aktualisierten Konjunkturprognose. Die Rezession soll aber vorübergehend bleiben.

Bei zwei Quartalen in Folge mit sinkendem Bruttoinlandsprodukt sprechen Fachleute von einer technischen Rezession. Im März hatte das DIW für dieses Jahr noch 1,0 Prozent Wachstum erwartet und für 2027 mit 1,4 Prozent gerechnet. Der Energiepreisschock bremse die Erholung der Wirtschaft in Deutschland aber aus. Doch der Schock sei kleiner, die Energieversorgung noch gesichert, und Deutschland heute weniger abhängig von fossilen Importen als nach Beginn des Kriegs in der Ukraine. Deshalb erwarte das DIW keinen Rückgang wie 2022 und 2023.

»Gestiegene Öl- und Gaspreise treiben die Verbraucherpreise, schmälern die Kaufkraft der privaten Haushalte und verstärken die Unsicherheit«, heißt es in der Erklärung. Der private Konsum komme nur langsam wieder in Schwung. Die gesteigerten Verteidigungsausgaben und die geplanten Mittel aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität sorgten demnach dagegen später für leichtes Wachstum.

Für das Gesamtjahr 2026 rechnet das DIW nur noch mit 0,5 Prozent Wachstum und für nächstes Jahr mit ‌plus ⁠0,8 Prozent. Das ist jeweils etwa ein halber Prozentpunkt weniger als in der Frühjahrsprognose. Die Inflation dürfte demnach bei 2,9 Prozent in diesem Jahr und 3,0 Prozent im kommenden Jahr liegen, und damit deutlich über dem Stabilitätsziel der Europäischen Zentralbank (EZB). Zudem erwartet das DIW eine steigende Arbeitslosenquote von 6,4 Prozent in diesem Jahr, bevor sie 2027 wieder auf 6,2 Prozent sinken soll.

Um die Wirtschaft zu unterstützen, fordert das DIW auch st

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