WM 2026: Schreibt Mexiko-Supertalent Mora Geschichte?
Der jüngste Spieler der WM 2026 ist ein großer Hoffnungsträger bei Co-Gastgeber Mexiko: Gilberto Mora gilt als absolutes Ausnahmetalent. Kann der Youngster auf der großen Bühne zünden?[ mehr ]
Der jüngste Spieler der WM 2026 ist ein großer Hoffnungsträger bei Co-Gastgeber Mexiko: Gilberto Mora gilt als absolutes Ausnahmetalent. Kann der Youngster auf der großen Bühne zünden?
Gilberto Mora ist beim mexikanischen WM-Auftaktspiel am 11. Juni gegen Südafrika (21 Uhr, live im Audiostream auf sportschau.de) genau 17 Jahre, 7 Monate und 28 Tage alt. Sollte der Mittelfeldspieler zum Einsatz kommen, würde er zum jüngsten mexikanischen WM-Spieler avancieren. Nichts Neues für das Supertalent: Er ist ohnehin der jüngste aller 1.248 Spieler bei diesem Welt-Turnier - aber kein unbeschriebenes Blatt. Im Gegenteil.
Mora feierte beim Gold Cup 2025 im Viertelfinale Mexikos gegen Saudi-Arabien (2:0) sein Nationalmannschafts-Debüt - mit gerade einmal 16 Jahren. Damit war der Teenager der jüngste Spieler, der jemals für die "El Tri" zum Einsatz kam. Mora stand gegen die Saudis in der Startelf, ebenso im anschließenden Halbfinale gegen Honduras (1:0), wo er den entscheidenden Treffer von Raul Jimenez vorbereitete, und im Endspiel gegen die USA (2:1).
Durch den Titelgewinn mit der mexikanischen Nationalmannschaft wurde Mora mit 16 Jahren und 266 Tagen zum weltweit jüngsten Spieler, der im Herrenbereich eine wichtige Trophäe erringen konnte.
Er überflügelte damit etwa Pele, der 1958 in Schweden als 17-Jähriger mit Brasilien Weltmeister wurde, oder auch Lamine Yamal, der bei Spaniens EM-Titel 2024 17 Jahre alt war. Für Mora ein weiterer Rekord, nachdem er auf Vereinsebene beim Club Tijuana schon zahlreiche Bestmarken brechen konnte.
Nun hofft Mora bei der WM 2026 auf der größtmöglichen Bühne auf den Durchbruch - und mit ihm ein ganzes Land. Auch der mexikanische Nationaltrainer Javier Aguirre hält große Stücke auf das Ausnahmetalent. Nicht umsonst setzte er in der K.o.-Phase des Gold Cups letztes Jahr auf den Youngster.
Aktuell lässt sich Aguirre nicht so recht in die Karten blicken, ob Mora gegen Südafrika zur Startformation gehören wird oder ob dessen Dienste eher als Joker gefragt sind. Sicher scheint nur, dass Mexiko Moras Qualitäten im Verlauf des Spiels sowie auch des kompletten Turniers brauchen wird.
Der 67-jährige Aguirre, mit der Erfahrung von drei WM-Endrunden als Mexikos Coach ausgestattet, schätzt am 1,77 Meter großen Mora vor allem dessen Technik, Unbekümmertheit und Instinkt. Mit seinen Richtungswechseln bei engster Ballführung, gepaart mit spielerischer Leichtigkeit und absoluter Ruhe auch in extremen Druckphasen, erinnert der Youngster an Mesut Özil in der Frühphase seiner Karriere. Oder, wenn man einen etwas aktuelleren Vergleich ziehen will:
📌 Kaynak
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