Fast drei Viertel der Neubauten 2025 mit Wärmepumpen-Heizung

📌 Diğer 📰 Tagesschau 🕐 8 saat önce
Fast drei Viertel der Neubauten 2025 mit Wärmepumpen-Heizung

Ein immer größerer Teil der neuen Wohngebäude in Deutschland wird mit Wärmepumpen beheizt - vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser. Binnen zehn Jahren hat sich der Anteil mehr als verdoppelt. [ mehr ]

Ein immer größerer Teil der neuen Wohngebäude in Deutschland wird mit Wärmepumpen beheizt - vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser. Binnen zehn Jahren hat sich der Anteil mehr als verdoppelt.

Die Wärmepumpe setzt sich im deutschen Wohnungsneubau immer stärker durch. Knapp drei Viertel (73,6 Prozent) der rund 58.900 Wohngebäude, die im vergangenen Jahr fertiggestellt wurden, nutzen hauptsächlich Wärmepumpen für Heizenergie. Das teilte das Statistische Bundesamt heute mit.

Vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern kommen Wärmepumpen zum Einsatz, wie die Statistiker meldeten. In rund 78 Prozent aller 2025 fertiggestellten Ein- und Zweifamilienhäuser wurde hauptsächlich eine Wärmepumpe für Heizenergie genutzt. Geringer ist der Anteil in Gebäuden mit vielen Wohnungen: In Neubauten mit drei oder mehr Wohnungen lag der Anteil im vergangenen Jahr nur bei 52,7 Prozent.

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Binnen zehn Jahren hat sich der Anteil der verbauten Wärmepumpen mehr als verdoppelt: 2015 waren Wärmepumpen erst in gut 31 Prozent der 105.600 errichteten Wohngebäude die dominierende Heiztechnik. Wärmepumpen nutzen zum Heizen Geo- und Umweltthermie, die zu den erneuerbaren Energiequellen zählen.

Auch insgesamt steigt der Anteil der erneuerbaren Energien beim Heizen: Inzwischen werden demnach knapp vier von fünf neu gebauten Wohngebäuden (78,2 Prozent) überwiegend mit erneuerbarer Energie beheizt. 2015 waren es erst 38 Prozent. Dazu zählen neben Erd- oder Luftwärmepumpen auch Holz, etwa in Pelletheizungen oder Kaminöfen, Solarthermie, Biogas und Biomethan.

Erdgas blieb auch 2025 zweitwichtigste Wärmequelle in Neubauten - allerdings wurde Gas nur noch in gut zehn Prozent als Hauptenergiequelle eingesetzt. Zehn Jahre zuvor lag der Anteil noch bei über 50 Prozent. Fernwärme folgt als drittwichtigste Quelle mit einem Anteil von gut acht Prozent im vergangenen Jahr. Ölheizungen wurden nur noch in einem Bruchteil der Neubauten eingebaut (0,3 Prozent).

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Ganz anders sieht es im Bestand der älteren Gebäuden aus. Hier dominiert Erdgas weiterhin als primärer Energieträger. Mehr als die Hälfte (53,9 Prozent) der Wohngebäude werden nach wie vor mit Gas beheizt, schreibt das Statistische Bundesamt auf Basis des Zensus 2022. Bei rund einem Viertel (24,7 Prozent) kam zudem Heizöl zum Einsatz. Erneuerbare Energien spielten im Bestand mit einem Anteil von gut zehn Prozent eine untergeordnete Rolle.

Der Gebäudesektor gilt als zentral, u

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