KI frisst Klicks: So stark senken AI-Overviews den Traffic zu deiner Website
Der Anteil der Zero-Click-Suchen bei Google hat einer Analyse nach deutlich zugenommen. Für Anbieter von Online-Inhalten, die auf den Suchmaschinen-Traffic angewiesen sind, kann das zu Umsatzeinbrüchen führen. Eine wichtige Rolle spielt nun, wie Google die Suche in Zukunft gestalten will. weiterlesen auf t3n.de
Der Anteil der Zero-Click-Suchen bei Google hat einer Analyse nach deutlich zugenommen. Für Anbieter von Online-Inhalten, die auf den Suchmaschinen-Traffic angewiesen sind, kann das zu Umsatzeinbrüchen führen. Eine wichtige Rolle spielt nun, wie Google die Suche in Zukunft gestalten will.
Der Anteil der Google-Suchanfragen ohne Klick ist in den USA binnen zwei Jahren um 12,5 Prozent gestiegen. Durch die AI-Overviews wird künftig noch weniger Traffic von Google auf Websites weitergeleitet. (Foto: Marco Lazzarini / Shutterstock)
Googles KI-Suchergebnisse senken nachweislich die Klickrate. AI-Overviews und der AI-Mode sorgen dafür, dass Publisher zusehends weniger Traffic über Google erhalten. Und jetzt offenbart eine Analyse von SparkToro auf Basis von Similarweb-Daten auch noch, wie enorm hoch die Anzahl der Zero-Click-Searches auf Google inzwischen ist. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Menschen via Google dank KI-Optionen immer komplexer und immer mehr suchen.
betonte Googles EMEA-Chefin Debbie Weinstein zuletzt und verwies en passant auf 2,5 Milliarden AI-Overviews-User und mehr als eine Milliarde AI-Mode-User pro Monat. Die Zahl der AI-Mode-Suchen, im Schnitt dreimal länger als traditionelle Anfragen, hat sich jeden Monat seit dem Launch verdoppelt. Nach Jahrzehnten der Suche in Fragmenten, also Keywords, können wir alles suchen – in natürlicher Sprache. Und so fragen die Menschen auch mehr. Aber oft reichen die Antworten in den AI-Overviews, im AI-Mode oder auch im Knowledge-Panel schon aus, sodass die Klicks zu Websites nicht zustande kommen. Publisher müssen sich im Widerstreit dieser Entwicklungen positionieren.
Der SEO-Experte Rand Fishkin hat mit seinem Unternehmen SparkToro erneut eine Analyse der Zero-Click-Searches auf Google umgesetzt. Mithilfe von Daten des Analyseunternehmens Similarweb, konkret dank des Clickstream-Panels für Mobile und Desktop, wurden die Werte für die Monate von Januar bis April 2026 ermittelt. Dabei endeten 68,01 Prozent der Suchanfragen ohne Klick. Das heißt, dass die Suche beendet oder eine weitere Suche gestartet wurde, ohne dass ein User eine von drei Klickoptionen nutzt:
Noch im Jahr 2024 lag der Wert bei 60,45 Prozent (die Zahlen stammten damals von Datos). Demnach ist die Zahl der Zero-Click-Searches auf Google binnen zwei Jahren um 12,5 Prozent (und knapp 7,5 Prozentpunkte) gestiegen. Das ist laut Fishkin das schnellste Wachstum in diesem Bereich im vergangenen Jahrzehnt. Gerade der Vergleich zu vor zehn Jahren ist eindrücklich. 2026 waren die Zero-Click-Searches mit 45,01 Prozent noch klar hinter de
📌 Kaynak
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