Messerangriff in Belfast: Tatverdächtiger nach Messerattacke in Belfast in Untersuchungshaft

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Messerangriff in Belfast: Tatverdächtiger nach Messerattacke in Belfast in Untersuchungshaft

Der mutmaßliche Messerangreifer von Belfast ist von einem Richter in U-Haft geschickt worden. Bei dem Gerichtstermin gab der Verdächtige an, unschuldig zu sein.

Untersuchungshaft für Tatverdächtigen nach Messerangriff in Belfast. Der 30-Jährige wird des versuchten Mordes beschuldigt und lehnte einen Anwalt ab. Trotz des Vorfalls, bei dem ein 40-Jähriger schwer verletzt wurde, wurde keine Kaution gewährt. Die Tat löste rassistische Krawalle aus, bei denen Häuser in Brand gesetzt wurden. Politiker verurteilen die Gewalt und betonen, dass die Täter die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen werden.

Nach einem Messerangriff im nordirischen Belfast hat ein Gericht Untersuchungshaft gegen den 30 Jahre alten Tatverdächtigen angeordnet. Ihm wird versuchter Mord vorgeworfen. Der Beschuldigte verzichtete auf einen Rechtsbeistand und sagte in einer Anhörung per Video vor dem Amtsgericht Belfast, er sei unschuldig. Eine Freilassung gegen Kaution genehmigte das Gericht nicht.

Der Angriff hatte sich am Montag ereignet und war gefilmt worden. Mit einem Messer soll der Mann einen 40-Jährigen schwer verletzt haben, das Opfer erblindete auf einem Auge. Das Video der Tat verbreitete sich in sozialen Medien und löste Empörung und rassistisch motivierte Krawalle in der nordirischen Hauptstadt aus. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen Mann aus dem Sudan, der in Nordirland Asyl beantragt hatte.

In Belfast kam es in der Nacht auf Mittwoch erneut zu rassistischen Ausschreitungen. Maskierte Männer setzten mehrere Häuser in Brand, in denen sie Migranten vermuteten. Sie zündeten Mülltonnen sowie einen Bus in Belfast an und bewarfen Polizisten mit Gegenständen. Feuerwehrleute retteten mehrere Menschen aus brennenden Häusern. Auch Geschäfte, darunter etwa ein türkischer Friseursalon, wurden beschädigt. Immer wieder sollen die Randalierer »Ausländer raus« skandiert haben. Zu den Protesten hatten rechtsextreme Aktivisten wie etwa Tommy Robinson aufgerufen.

Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilte die Ausschreitungen. Es gebe keine Rechtfertigung für diese Gewalt. Es sei klar, dass Menschen »wegen ihres Hintergrunds« ins Visier genommen worden seien, schrieb er auf X. Die Verantwortlichen »werden die volle Härte des Gesetzes spüren«, schrieb Starmer. Am Dienstag hatte Starmer bereits den Messerangriff verurteilt.

Auch Politiker der nordirischen Koalitionsregierung verurteilten die Gewalt. Ministerpräsidentin Michelle O’Neill von der irisch-nationalistischen Partei Sinn Féin bezeichnete die Taten als feige und abstoßend. Vizepremierministerin Emma Little-Pengelly von der probritischen Democratic Unionist Party erklärte: »Es ist völlig falsch, die Frustration über die abscheulichen Taten eines Einzelnen an Unbe

📌 Kaynak

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