Commerzbank-Übernahme rückt näher

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Commerzbank-Übernahme rückt näher

UniCredit hat mit ihrem Übernahmeangebot für die Commerzbank weitere Aktien angedient bekommen. Damit ist die italienische Großbank einen Schritt weiter bei der Übernahme der zweitgrößten deutschen Privatbank.[ mehr ]

UniCredit hat mit ihrem Übernahmeangebot für die Commerzbank weitere Aktien angedient bekommen. Damit ist die italienische Großbank einen Schritt weiter bei der Übernahme der zweitgrößten deutschen Privatbank.

Die Commerzbank als eigenständige zweitgrößte Privatbank Deutschlands steht vor einer ungewissen Zukunft. Ob sie in ihrer jetzigen Form bestehen bleiben wird, hängt vom Ausgang des Übernahmekampfs ab. Auch regulatorische Entscheidungen spielen eine Rolle.

In den vergangenen Monaten hat die italienische Großbank UniCredit ihren Anteil an der Commerzbank sukzessive immer weiter ausgebaut. Nachdem das Geldhaus aus Mailand bisher schon 26,77 Prozent der Commerzbank-Aktien gehalten hatte, würde ihre Beteiligung mit den nun angedienten Aktien rechnerisch auf 37,68 Prozent steigen. Zusätzlich verfügt die UniCredit über Finanzinstrumente, mit denen sie auf eine Menge weiterer Commerzbank-Aktien zugreifen könnte. Die UniCredit will die Commerzbank komplett übernehmen. Unter anderem das Management der Commerzbank wehrt sich dagegen.

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Die UniCredit hatte bereits Anfang Mai ein freiwilliges Übernahmeangebot vorgelegt. Damit vermeidet sie ein Pflichtangebot, das sonst beim Überschreiten der 30-Prozent-Marke vorgeschrieben ist. Statt Geld bietet die Großbank für jedes Commerzbank-Papier 0,485 UniCredit-Anteile.

Ein Pflichtangebot wäre angesichts des zuletzt gestiegenen Commerzbank-Aktienkurses deutlich teurer geworden. Die Großbank aus Mailand behält sich vor, die bis 16. Juni geltende Offerte bis 3. Juli zu verlängern.

Dass die UniCredit deutlich vor Fristende schon so viele Aktien einsammelt, überrascht, weil ihre Offerte unter dem Kurs der Commerzbank-Aktie liegt. Zudem dienen Großinvestoren ihre Papiere meist erst kurz vor Ende der Übernahmefrist an.

Die Commerzbank will eigenständig bleiben. Sie kritisierte das Vorgehen der UniCredit erneut. "Nach den uns vorliegenden Informationen konnte bislang keine einzige Angebotsannahme eines institutionellen Investors identifiziert werden, und die Summe sämtlicher Annahmen durch Privatanleger entspricht einem Aktienanteil von lediglich rund 0,05 Prozent."

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Die Commerzbank hatte kürzlich bereits die Finanzaufsicht Bafin eingeschaltet. So monierte das Geldhaus, die angedienten Aktien stammten überwiegend von Banken und mit ihnen verbundenen Parteien, von denen einige bekannte Gegenparteien von

📌 Kaynak

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