LGBTQI+: Was bedeutet queer?

📌 Diğer 📰 Spiegel 🕐 3 saat önce
LGBTQI+: Was bedeutet queer?

Queer, schwul, lesbisch, trans, bi, inter: Viele wissen nicht genau, was die Begriffe bedeuten, wie man sie verwenden soll – und trauen sich nicht nachzufragen. Hier steht alles, was man wissen muss.

Wir Menschen sind verschieden. Kein Körper ist wie der andere – und die Gefühle, die drinstecken, sind erst recht nicht die gleichen. Auch mit der Liebe ist das bei Menschen unterschiedlich. Oft verlieben sich Männer und Frauen ineinander. Aber das ist nicht alles: Manche Männer mögen Männer, manche Frauen mögen Frauen. Einige Menschen können sich in alle Geschlechter verlieben, andere stehen auf niemanden. Es gibt Menschen, die sich weder als Mann noch als Frau fühlen. Und solche, die sich mit dem Geschlecht, das ihnen als Baby zugewiesen wurde, nicht wohlfühlen.

In den meisten Filmen, Serien, Büchern und Werbefilmen entsteht der Eindruck, Mädchen verliebten sich immer in Jungs, Jungs in Mädchen, und Familien bestünden nur aus Vater, Mutter, Kind. Doch das stimmt nicht. Rund zwölf von 100 Menschen entsprechen diesem Bild nicht. Manche trauen sich nicht, zu ihren Gefühlen zu stehen, aus Angst vor Ausgrenzung. Es gibt jedoch etwas, das wie ein starkes Gegenmittel gegen Vorurteile hilft: wenn alle mehr wissen.

LGBTIQI+ ist eine Abkürzung von Wörtern. Auf Deutsch bedeuten die Wörter lesbisch, schwul (»gay« auf Englisch), bisexuell, trans, intersexuell und queer.

Lesbisch: Frauen, die sich in andere Frauen verlieben, bezeichnen sich als lesbisch.

Schwul (gay): Ein Mann liebt einen anderen Mann. Manchmal sagt man auch homosexuell zu lesbischen und schwulen Menschen. Das Wort »homo« steht im Griechischen für »gleich«. Homosexuelle Menschen, lesbisch oder schwul, verlieben sich also in das gleiche biologische Geschlecht.

Bisexuell: Wenn eine Person bisexuell ist, kann sie sich in Menschen aller Geschlechter verlieben.

Trans: Bei der Geburt eines Babys wird nachgesehen, wie der Körper aussieht. Hat das Baby einen Penis, wird festgelegt: Das ist ein Junge. Hat das Baby eine Vulva, wird eingetragen: Das ist ein Mädchen. Doch das stimmt nicht immer. Manche Kinder merken zum Beispiel später: »Ich bin kein Junge, sondern ein Mädchen!« Oder: »Ich fühle mich als Mann, auch wenn mein Körper aussieht wie der einer Frau.« Diese Menschen sind trans. Sie wissen ganz genau, wer sie sind. Das, was sie sagen, ist wichtiger als das, was andere bei der Geburt bestimmt haben. Manche nehmen Hormone, manche ändern ihren Namen, manche tun nichts davon. Einige lassen sich operieren, weil es ihnen wichtig ist, dass ihr Körper so aussieht, wie das Geschlecht, das sie fühlen.

Intergeschlechtlich: Inter bedeutet »zwischen«, damit sind Menschen gemeint, die weder eindeutig als Mädchen noch eindeutig als Junge auf die Welt kommen. Ihre körperlichen Merkmale können unterschiedlich au

📌 Kaynak

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