Elon Musk: Ein Mann will nach oben
Elon Musk will ein interplanetares Imperium und spielt mit mehreren Billionenunternehmen im All. Langjährige Weggefährten erklären seine Methode von Wahn und Größenwahn.
SpaceX und Blue Origin: Ein Wettrennen der Milliardäre im Weltraum. Elon Musk und Jeff Bezos kämpfen um die Vorherrschaft im All. Musk plant die Besiedelung des Mars, während Bezos an neuen Triebwerken arbeitet. Musk setzt auf schnelle Lösungen und große Visionen, während Bezos auf langfristige Entwicklungen setzt. Die Zukunft des Weltraums wird von diesen beiden Giganten geprägt sein.
Manchmal kommt zum eigenen Glück noch das Pech des Gegners. Am 22. Mai testete das Raumfahrtunternehmen SpaceX die neueste Version seines Starship, der mit über 120 Meter Länge größten Rakete aller Zeiten. Beim Start von der eigenen Basis im texanischen Boca Chica fiel zwar eines der Triebwerke aus, und die abgetrennte Startstufe stürzte später unkontrolliert ins Meer. Aber die unbemannte obere Stufe absolvierte schwierige Manöver im All und kehrte wie geplant zurück. Elon Musk und seine Mitarbeiter jubelten.
Eine Woche darauf plante der wichtigste Wettbewerber, Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos, die eigene Großrakete in Florida zu starten. Doch die New Glenn, so der Name, explodierte beim Test des Antriebs. Für SpaceX war das zwei Wochen vor dem eigenen Börsengang eine gute Nachricht. »Sehr unglücklich«, postete dessen Gründer und Chef Elon Musk mit Genugtuung: »Raketen sind schwierig«.
📌 Kaynak
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