Pfizer überdenkt Deutschland-Investitionen wegen Gesundheitspolitik
Nach Eli Lilly und Boehringer Ingelheim überdenkt auch Pfizer seine Investitionen in Deutschland. Ein Treffen mit dem Bundeskanzler im Herbst sagte der Konzernchef ab.
Der US-Pharmakonzern Pfizer erwägt eine Reduzierung seiner geplanten Investitionen in Deutschland. Unternehmenschef Albert Bourla begründet dies mit den veränderten Marktbedingungen, die durch die aktuelle Gesundheitspolitik der Bundesregierung entstanden seien. Diese Entwicklung mache langfristige Investitionen zunehmend schwierig, so Bourla in einem Schreiben. Der Konzern zieht sich auch von einem wichtigen Investorentreffen zurück und äußert Bedenken hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands für biopharmazeutische Innovationen. Die Kritik richtet sich insbesondere gegen ein neues Gesetz, das strengere Sparvorgaben vorsieht und die bisherige Pharmastrategie infrage stellt. Andere Unternehmen wie Eli Lilly und Boehringer Ingelheim hatten bereits ähnliche Investitionskürzungen angekündigt.
Die Entscheidung von Pfizer und anderen Pharmakonzernen könnte Auswirkungen auf zukünftige Forschung, Entwicklung und Arbeitsplätze in Deutschland haben.
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