Papst-Reise nach Spanien: Passt diese Kirche in die moderne Welt?
Papst Leo begeistert in Spanien fast alle für sich: die linke Jugend, die Katalanen, das Parlament. Nun kommt sogar der König zu seiner Predigt in die Sagrada Familia.
Papst Leo XIV. besucht Spanien und sorgt für Aufsehen: Von königlichen Empfängen bis hin zu einer bewegenden Rede im Parlament. Trotz konservativer Ansichten überrascht er mit progressiven Ideen und einem Aufruf zur Menschlichkeit. Sein Besuch auf den Kanarischen Inseln setzt ein Zeichen der Solidarität mit Flüchtlingen. Leo XIV. verkörpert eine moderne Kirche, die Brücken zwischen verschiedenen Welten schlägt und für Einheit und Frieden eintritt. Sein Besuch in Spanien hinterlässt nicht nur bei Politikern, sondern auch bei der Bevölkerung einen nachhaltigen Eindruck.
Treffen sich zwei Monarchen – doch wer verneigt sich vor wem? Als Robert Prevost, Sohn eines Lehrerehepaares aus Chicago, jetzt in Madrid landete, warteten König Felipe von Spanien und Königin Letizia ehrerbietig, ohne den roten Teppich zu betreten, bis der Papst auf sie zutrat. Felipe VI. ist zwar ein Nachfolger Karls V., eines der mächtigsten Herrscher aller Zeiten, in dessen Weltreich die Sonne nie unterging. Leo XIV. ist jedoch der letzte absolutistische Wahlmonarch der Welt und muss sich keinem Parlament unterordnen. Deshalb schritt der König ihm nicht entgegen, wie bei Staatsgästen üblich, sondern ließ den Gast auf sich zukommen.
📌 Kaynak
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