ICE-Überwachung: Abschieben per Algorithmus
Die US-Einwanderungsbehörde ICE hat unter Donald Trump eine digitale Überwachungsmaschinerie gegen Migranten aufgebaut. Das kostet schon jetzt Milliarden. Eine Analyse von Matthias Monroy ( Überwachung , Politik )
In seiner zweiten Amtszeit hat Donald Trump die US-Einwanderungsbehörde ICE (Immigration and Customs Enforcement) zu einer der technologisch am besten ausgestatteten Strafverfolgungsbehörden des Landes entwickelt. Die für Migrationskontrolle im Inland zuständige Behörde setzt dabei Werkzeuge ein, die in anderen Ländern eher der Verfolgung von Terrorismus oder schwerer Kriminalität vorbehalten sind: Funkzellenabfragen, Echtzeitortung, die Auswertung sozialer Medien oder die biometrische Identifikation bei Kontrollen im öffentlichen Raum.
Eine zentrale Rolle spielt dabei der Softwarekonzern Palantir. Dessen Fallmanagementsystem Investigative Case Management (ICM) verknüpft Daten aus staatlichen und kommerziellen Quellen. Dazu gehören Einwanderungs- und Grenzdatenbanken, Passagierdaten von Fluggesellschaften, Fahndungsdaten des FBI sowie Daten zu internationalen Studentinnen und Studenten. Ergänzt werden diese Bestände durch kommerzielle Datensammlungen etwa von Thomson Reuters(öffnet im neuen Fenster), deren Plattform Clear öffentliche Register, Adressdaten, Telefonverbindungen und weitere personenbezogene Informationen zusammenführt.
📌 Kaynak
Bu özet Golem kaynağından otomatik derlenmiştir. Tamamı için orijinal habere gidin.
Orijinal haberi oku →