Dieses KI-Gadget musst du selbst ankurbeln: Was die Macher damit zeigen wollen
Kann KI auch komplett lokal und ohne großen Stromverbrauch funktionieren? Das beweisen zwei Bastler:innen mit ihrem Projekt CrankGPT. Das KI-Gadget lässt sich allein mit einer Handkurbel betreiben. Wie das funktioniert. weiterlesen auf t3n.de
Kann KI auch komplett lokal und ohne großen Stromverbrauch funktionieren? Das beweisen zwei Bastler:innen mit ihrem Projekt CrankGPT. Das KI-Gadget lässt sich allein mit einer Handkurbel betreiben. Wie das funktioniert.
Wenn von Künstlicher Intelligenz die Rede ist, folgen darauf oft Bilder von großen Rechenzentren in den Köpfen der Menschen. Der Unmut über KI-Datenzentren hat sich in den vergangenen Monaten immer weiter ausgebreitet, weil die Datenzentren enorm viel Strom verbrauchen und sogar ihre Umgebung aufheizen können. Dass KI aber auch ganz anders geht, beweist jetzt das Team von Squeeze Labs.
Ihr Werk trägt den passenden Namen „CrankGPT“, also „KurbelGPT“. Von außen sieht das KI-Gadget wie eine rote Box mit einer großen Kurbel aus. Im Inneren steckt aber ausreichend Technik, um Künstliche Intelligenz lokal und ohne hohen Stromverbrauch betreiben zu können. Dafür setzen die Bastler:innen auf einen Raspberry Pi 5 und einen Kurbelgenerator, der 20 Watt produzieren kann. Eigentlich wird der Generator genutzt, um in der Not Geräte per USB mit Muskelkraft zu laden.
Sobald die Kurbel gedreht wird, schaltet sich der verbaute Raspberry Pi an. Laut den Tüftler:innen war es deshalb enorm wichtig, ein schnell ladendes Betriebssystem zu wählen. Sonst müsste man minutenlang kurbeln, bevor etwas passiert. Ihre Wahl fiel auf DietPi, eine minimalistische Debian-Version. Dadurch startet Linux in weniger als drei Sekunden.
📌 Kaynak
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