Bitcoin: War’s das erst mal mit dem Bitcoin?
Die Zeiten könnten härter werden für alle, die auf die Kryptowährung setzen. Hinter den jüngsten Abstürzen steht mehr als die Spielchen eines Kryptomoguls.
Michael Saylor, der Kryptomogul, bricht sein eigenes Mantra und sorgt für Unruhe am Kryptomarkt. Sein Spiel mit Bitcoin-Kursen wirft Fragen auf und könnte die Kryptowährung entzaubern. Währenddessen gewinnt künstliche Intelligenz als Investment an Attraktivität. Große Investoren ziehen sich aus Bitcoin zurück, darunter auch prominente Namen wie Mark Cuban. Selbst Trumps Begeisterung für Kryptowährungen scheint abgeflaut zu sein, während ein Gründungsmythos des Bitcoins ins Wanken gerät.
Macht ist eine verlockende Sache, wenn man sie so ausspielen kann wie Michael Saylor. Der 61-Jährige ist Executive Chairman des US-Unternehmens Strategy, das fast 845.000 Bitcoins im Wert von mehr als 50 Milliarden Dollar angehäuft hat – mutmaßlich verfügt es über mehr Einheiten als jeder andere Investor.
Ende Mai aber geschah etwas Ungewöhnliches: Strategy verkaufte 32 Bitcoins zum Kurs von durchschnittlich 77.135 Dollar pro Stück, das entspricht knapp 67.000 Euro. Ein kleiner Betrag mit hoher Symbolwirkung. Denn der Kryptomogul Saylor hatte damit sein Mantra »Verkaufe niemals deine Bitcoin« gebrochen. Verunsichert zogen andere Anleger nach. Der Bitcoin-Kurs gab in den folgenden Tagen um etwa zehn Prozent nach.
📌 Kaynak
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