Eine Stimme Unterschied - Johan Eliasch ist abgewählt

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Eine Stimme Unterschied - Johan Eliasch ist abgewählt

Die Präsidentschaftswahl beim Ski-Weltverband FIS war ein echter Thriller. Die Opposition um Österreich, Deutschland und die Schweiz wollte Johan Eliasch loswerden - und gewann hauchdünn.[ mehr ]

Die Präsidentschaftswahl beim Ski-Weltverband FIS war ein echter Thriller. Die Opposition um Österreich, Deutschland und die Schweiz wollte Johan Eliasch loswerden - und gewann hauchdünn.

Der Ski-Weltverband FIS hat einen neuen Präsidenten. Der Kongress in Belgrad wählte am Donnerstag den umstrittenen Johan Eliasch ab und bestimmte Alexander Ospelt zum Nachfolger. Der Liechtensteiner Rechtsanwalt Ospelt erhielt 50,39 Prozent der Stimmen und steht somit für mindestens vier Jahre an der Spitze des internationalen Ski- und Snowboardverbandes FIS. Das Ergebnis lautete 65:64, es gab also nur eine Stimme Unterschied.

Eliasch zeigte sich auf dem Podium als fairer Verlierer. "Ich habe immer gesagt, dass dies eine Win-Win-Entscheidung für mich ist. Entweder bekomme ich mein Leben zurück oder ich gewinne die Wahl. Mit beidem bin ich sehr glücklich." Er betonte, man habe viel erreicht in den vergangenen Jahren. "Es wäre eine große Schande, das aufzugeben. Es ist sehr wichtig, dass alle zusammenarbeiten und sich Großes vornehmen."

Allerdings machte Eliasch auch dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) Vorwürfe. "Ich habe von vielen gehört, dass das IOC versucht hat, die heutige Wahl zu beeinflussen. Dagegen müssen wir stark bleiben, denn wir sind eine unabhängige Organisation."

Ospelt bedankte sich für die Wahl und das Vertrauen. "Wir sind alle die FIS. Ich werde der Präsident für Sie alle sein. Lassen Sie uns vereint sein für unseren Sport."

Der neue FIS-Präsident Alexander Ospelt auf dem FIS-Kongress in Belgrad

Beim Deutschen Skiverband (DSV) war die Erleichterung groß, Vorstandsmitglied Stefan Schwarzbach sprach gar von einem "jahrelangen Albtraum", der nun vorbei sei. "Wir glauben, dass viele heute einfach tief durchatmen. Gleichzeitig empfinden wir heute vor allem Hoffnung. Die Hoffnung, dass die FIS nun wieder zu dem wird, was sie einmal war: ein Vorzeigeverband, der seinen Mitgliedern dient, ihre Interessen ernst nimmt und den Sport in den Mittelpunkt ihres Handelns stellt."

Die internen Konflikte der vergangenen Jahre hätten viel zu viel Energie gekostet, sagte Schwarzbach der Sportschau. "Es waren Jahre des Stillstands, in manchen Bereichen sogar des Rückschritts. Und wir werden die Folgen dieser Zeit sicherlich noch eine Weile spüren."

Der schwedisch-britische Milliardär und Geschäftsmann Eliasch hatte die FIS 2021 übernommen, aber schnell große Skinationen wie Österreich, Deutschland und die Schweiz gegen sich aufgebracht. Auch aus seinen Heimatnationen erhielt er keine Unterstützung mehr, sie wollten ihn nicht nominieren. Um die Voraussetzun

#war

📌 Kaynak

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