Jeffrey Epstein: So tobte im Weißen Haus der Streit über die Epstein-Akten

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Jeffrey Epstein: So tobte im Weißen Haus der Streit über die Epstein-Akten

Donald Trump schützen? Oder totale Transparenz? Bei Meetings zum Epstein-Skandal kam es laut »New York Times« zu offenem Streit im Weißen Haus. Vizepräsident JD Vance machte einen erstaunlichen Vorschlag.

Gruppenfoto aus dem Jahr 2000: Donald Trump, Melania Trump (damals Melania Knauss), Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell

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Die Nerven liegen blank im Weißen Haus. Wie soll man auf Augenzeugenberichte und Behauptungen in den Epstein-Akten reagieren, die den Präsidenten gar nicht gut aussehen lassen? Der Vizechef des FBI brüllt die Justizministerin an und stürmt wutentbrannt aus dem Situation Room, in dem eigentlich Sicherheitsfragen von nationaler Tragweite besprochen werden.

Das Problem hat allerdings enorme Tragweite. Und konfrontiert damit ist eine Staatsspitze, die handlungsunfähig wirkt.

So etwa kann man sich die Lage im näheren Umfeld Donald Trumps im vergangenen Sommer vorstellen, wenn man die Ergebnisse einer Langzeitrecherche liest, die jetzt von der »New York Times« (»NYT«) veröffentlicht wurden. Der Epstein-Skandal wird dort als tiefe Erschütterung der US-Regierung beschrieben, nicht einfach als eine Krise wie so viele andere im Trump-Kosmos: »Hinter den Kulissen lähmte die Epstein-Krise die Trump-Regierung in weitaus stärkerem Maße, als der Öffentlichkeit bekannt war.«

Anhand von Insiderberichten rekonstruierte die »NYT« , wie überfordert die Trump-Regierung auf den Epstein-Skandal reagierte. Und wie durch den sprunghaften Umgang mit dem Skandal ein Graben zwischen einem Teil der Trump-Wählerbasis und dem US-Präsidenten aufbrach.

An den diversen Krisentreffen im Situation Room nahmen der »NYT« zufolge unter anderem US-Vizepräsident JD Vance, die Stabschefin des Weißen Hauses, Susie Wiles, die damalige Generalstaatsanwältin Pam Bondi und FBI-Direktor Kash Patel teil. Vance soll bei diesen Treffen über die Epstein-Akten gesagt haben: »Das ist ein riesiges Problem.«

Den Verantwortlichen sei bekannt gewesen, berichtet die »NYT«, dass prominente Persönlichkeiten (darunter Trump) in den Aufzeichnungen von FBI-Agenten über Zeugenbefragungen genannt worden seien. Bei einigen dieser Zeugen habe es sich um Opfer Epsteins gehandelt. »Auch wenn viele der in den Notizen enthaltenen Behauptungen nicht durch Beweise untermauert waren, kam eine Veröffentlichung für die meisten Berater des Präsidenten nicht infrage«, schreibt die »NYT«.

Die Weigerung, den Epstein-Skandal aufzuklären, sei allerdings von ganz oben gekommen, schreibt die »New York Times«. Präsident Trump habe kein Interesse daran gehabt, die Epstein-Akten zu veröffentlichen. Auch wenn sein Stellvertreter JD Vance das Gegenteil gefordert habe. Trumps Haltung habe dazu ge

📌 Kaynak

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