Spitzentreffen der Koalition: Grüne und Linke kritisieren Treffen von Koalition mit Sozialpartnern

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Spitzentreffen der Koalition: Grüne und Linke kritisieren Treffen von Koalition mit Sozialpartnern

Die Koalition zeigt sich nach dem Sozialpartner-Treffen im Kanzleramt zufrieden. Aus Sicht der Grünen kommt die Initiative zu spät, die Linke spricht von einer »Show«.

Grüne und Linke kritisieren das Spitzengespräch der Sozialpartner im Kanzleramt als zu spät und wenig vorausschauend. Während Grünenfraktionschefin Britta Haßelmann die Regierung für ihr zögerliches Verhalten rügt, bemängelt Linkenfraktionschefin Heidi Reichinnek die inszenierte Mitsprache bei Reformvorhaben. SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hingegen lobt das Treffen und betont die Notwendigkeit gemeinsamer Veränderungen. Die Spitzen von Schwarz-Rot, Gewerkschaften und Arbeitgebern diskutierten über Reformen für Wachstum und Beschäftigung, weitere Gespräche sind geplant, konkrete Ergebnisse jedoch nicht.

Grüne und Linke haben sich unzufrieden mit dem Spitzengespräch der Sozialpartner im Kanzleramt gezeigt. Grünenfraktionschefin Britta Haßelmann warf der Bundesregierung vor, das Gespräch über die Reformvorhaben viel zu spät gesucht zu haben. »Dass sich gestern die Sozialpartner getroffen haben, wow!«, sagte sie im Plenum des Bundestags. Sie finde es »traurig, dass Sie nach einem Jahr auf die Idee kommen, dass das mal stattfinden könnte«, sagte sie an die Adresse der Koalition. »Das ist doch alles andere als vorausschauendes und zukunftsgerichtetes Verhalten.«

Linkenfraktionschefin Heidi Reichinnek sagte, »dass ein Kanzler sich mit Gewerkschaften und Sozialverbänden trifft, sollte eine Selbstverständlichkeit und keine Showveranstaltung sein.« Es sei »schon sehr bezeichnend, mit wie viel Wirbel es begleitet wird, dass Friedrich Merz sich überhaupt einmal mit einigen Gewerkschaftsvorsitzenden trifft, die die arbeitende Bevölkerung vertreten«, sagte sie der Rheinischen Post. Reichinnek äußerte Zweifel daran, dass der Kanzler die Vorschläge der Gewerkschaften berücksichtige. »Mitsprache wird simuliert, um Zustimmung zu seiner Agenda des sozialen Kahlschlags zu bekommen«, kritisierte sie.

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch lobte unterdessen das Gespräch der Sozialpartner im Kanzleramt. »Deutschland war immer stark, wenn man die Köpfe zusammensteckt«, sagte Miersch. »Wir haben große Herausforderungen vor uns. Wir wissen, dass wir uns an vielen Stellen verändern müssen.« Er warnte zugleich davor, die Menschen mit immer neuen Vorschlägen zu verunsichern. Dagegen dankte Miersch den Sozialpartnern für ihre »Bereitschaft, mitzuhelfen«. Die Reformen würden »nur gelingen, wenn am Ende etwas steht, von dem alle sagen, das ist gerecht«. Er sei »guten Mutes, dass uns das in den nächsten Wochen gelingen kann«.

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Am Mittwochabend hatten sich die Spitzen der schwarz-roten Koalition mit Gewerkschaf

📌 Kaynak

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