WM-News: Somalischer Schiri Artan pfeift nun UEFA-Supercup

💰 Ekonomi 📰 Tagesschau 🕐 2 saat önce
WM-News: Somalischer Schiri Artan pfeift nun UEFA-Supercup

Die USA wies den somalischen Schiedsrichter Omar Artan wegen Terrorverdachts ab. Nun gab die UEFA bekannt: Der 34-Jährige wird den Supercup des europäischen Verbandes leiten. Alle News zur WM 2026 im Liveblog.[ mehr ]

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Das nennt man wohl einen eher stockenden Start ins Turnier: Der Mannschaftsbus der Tschechen, die in der Nacht zum Freitag (4 Uhr) auf Südkorea treffen, ist am Donnerstag in einer Ausfahrt steckengeblieben. Wie auf Videoaufnahmen zu sehen ist, stand der Bus quer auf einer vielbefahrenen Straße in der mexikanischen Stadt Zapopan und konnte für rund eine Stunde nicht bewegt werden. Die Folge: Es entstand ein massiver Stau, die tschechischen Spieler mussten sich zu Fuß auf den Weg in Richtung ihres Trainingszentrums machen.

Es ist eine erstaunliche Entwicklung - und wohl auch eine klare Spitze der UEFA gegen die FIFA: Gerade erst war der WM-Traum des somalischen Schiedsrichters Omar Artan geplatzt, weil die USA ihm die Einreise verweigerte. Die Begründung: Der 34-Jährige stehe "mit mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen in Verbindung". Und während FIFA-Chef Gianni Infantino sich zwar unglücklich zeigte, aber auch feststellte, die FIFA könne eben nicht alles kontrollieren, handelte die UEFA.

Drei Tage nach der Meldung der gescheiterten Einreise gab der europäische Verband in einer Pressemitteilung bekannt, dass Artan den Supercup des europäischen Verbandes leiten werde. Am 12. August steht er damit auf dem Platz, wenn in Salzburg Paris Saint-Germain auf Aston Villa trifft.

Artan sei "ein hervorragender junger, aber bereits erfahrener Schiedsrichter, der sich auf dem höchsten Wettbewerbsniveau der Afrikanischen Fußballkonföderation bewiesen hat. Fußball ist dazu da, Menschen zu verbinden, und die UEFA möchte ihren Respekt vor Omar und seinen herausragenden Schiedsrichterqualitäten zeigen, die ihm eine so prestigeträchtige Nominierung eingebracht haben", sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin.

Nächstes Kapitel beim Dauerthema Einreise: Die strengen Visa-Bestimmungen in den USA halten nun offenbar auch die Anhänger des deutschen WM-Gruppengegners Elfenbeinküste auf. Nach Angaben der Fanvereinigung des afrikanischen Landes hat es keine Einreiseerlaubnis gegeben, die "Elefanten" müssen beim Fußballturnier wohl ohne Unterstützung aus der Heimat auskommen.

"Die Fans haben die Reise abgesagt, weil die US-Regierung keine Anhänger aus bestimmten Ländern, darunter die Elfenbeinküste, auf ihrem Boden sehen will", sagte Julien Kouadio Adonis, Präsident des National Committee of Elephants Supporters (CNSE), der Nachrichtenagentur AFP. Im März hatte Kouadio noch gehofft, dass 500 Fans aus Afrika anreisen würden. Aber nun habe nur eine Handvoll CNSE-Funktionäre

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📌 Kaynak

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