Weltbank-Prognose: Weltbank erwartet schwächstes Wachstum seit Beginn der Corona-Pandemie

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Weltbank-Prognose: Weltbank erwartet schwächstes Wachstum seit Beginn der Corona-Pandemie

Die Weltbank hat ihre Prognose für das globale Wachstum gesenkt. Ähnlich wie zuvor die OECD warnte sie vor den Folgen des Irankriegs. Es könne noch schlimmer kommen.

Die Weltbank senkt globale Wachstumsprognose aufgrund des Irankriegs auf 2,5 Prozent für 2026, das schwächste seit Beginn der Pandemie. OECD und IWF hatten ähnliche Einschätzungen bereits zuvor abgegeben. Hohe Inflation und steigende Energiepreise trüben die Aussichten, bedingt durch den Stillstand im Schiffsverkehr und Rohstoffhandel in der Straße von Hormus. Die Weltbank warnt vor weiterer Verschärfung der Lage bei anhaltenden Versorgungsengpässen, was zu 4,4 Prozent Inflation und 1,3 Prozent Wirtschaftswachstum führen könnte. Entwicklungsländer leiden besonders, ein Viertel davon wird bis Ende 2026 ärmer sein als 2019. Die Weltbank plant Hilfen von 50 bis 60 Milliarden US-Dollar, teilweise umgeschichtet aus anderen Projekten, um Regierungen in Entwicklungsländern zu unterstützen.

Die Weltbank hat ihre Prognose für das globale Wachstum im Jahr 2026 angesichts des Irankriegs auf 2,5 Prozent gesenkt. Damit stellte sie das schwächste Wachstum seit Beginn der Corona-Pandemie in Aussicht. Zu einer ähnlichen Einschätzung war zuvor bereits die OECD gekommen. Und auch der Internationale Währungsfonds (IWF) drosselte bereits im April seine Wachstumserwartungen.

Die Weltbank erklärte, hohe Inflationsraten und steigende Energiepreise hätten die Aussichten eingetrübt. Dies nicht zuletzt, nachdem der Schiffsverkehr und der Rohstoffhandel in der Straße von Hormus infolge des Konflikts nahezu zum Erliegen gekommen waren.

Zugleich warnte das Institut, dass sich die Lage weiter verschärfen könnte, falls die Versorgungsengpässe anhielten. In diesem Fall könnte die Inflation im laufenden Jahr auf 4,4 Prozent steigen, während das Wachstum der Weltwirtschaft auf 1,3 Prozent zurückfalle. Besonders stark litten nach Einschätzung der Weltbank ärmere und fragile Staaten unter den Folgen der Krise.

Bis Ende 2026 werde ein Viertel der Entwicklungsländer ärmer sein als 2019. Die Weltbank kündigte deshalb Hilfen in Höhe von 50 bis 60 Milliarden US-Dollar an, um Regierungen in Entwicklungsländern zu unterstützen. Die Gelder sollen jedoch zum Teil aus anderen Projekten umverteilt werden.

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