Nach Aus für FCAS: Acht Unternehmen wollen Kampfjet-Nachfolgeprojekt starten
Das FCAS-Kampfjet-Projekt von Deutschland und Frankreich ist erst kürzlich gescheitert. Nun unterzeichneten acht Firmen eine Absichtserklärung für ein Nachfolgeprojekt.
Nach dem Scheitern des deutsch-französischen Kampfjet-Projekts FCAS bahnt sich eine mögliche europäische Nachfolgelösung an. Bei der ILA in Berlin wurde eine Vereinbarung unterzeichnet, an der mehrere Unternehmen beteiligt sind. Die Federführung für den neuen Kampfjet soll bei Airbus liegen, unterstützt von weiteren Firmen wie MBDA und deutschen Unternehmen. Die Bundesregierung muss noch entscheiden, ob sie sich dem Bündnis anschließt, nachdem das FCAS-Projekt beendet wurde. Die Entwicklung des Kommunikationssystems soll jedoch fortgesetzt werden, während die Partner auf eine schnelle Entscheidung der Regierung drängen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die europäische Luftkampfsystemlandschaft in Zukunft entwickeln wird.
Nach dem Aus für das deutsch-französische Kampfjet-Projekt FCAS formiert sich eine mögliche europäische Nachfolgelösung. Mehrere Unternehmen teilten mit, sich an einem Konsortium beteiligen zu wollen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Donnerstag bei der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin unterzeichnet. Auch in Frankreich war wenige Stunden zuvor ein neues Projekt angekündigt worden.
Die Federführung für die Entwicklung des weiteren Kampfjets soll bei der Rüstungssparte des Flugzeugbauers Airbus liegen. Darüber hinaus sind sieben Unternehmen beteiligt: der europäische Rüstungskonzern MBDA sowie die deutschen Firmen Autoflug, Diehl Defence, Hensoldt, Liebherr, MTU Aero Engines sowie Rohde & Schwarz.
Ob sich die Bundesregierung tatsächlich für das Bündnis entscheidet, ist noch offen. Die Regierungen von Deutschland und Frankreich hatten am Montag das Ende der Entwicklung eines gemeinsamen modernen Kampfjets bekannt gegeben. Das Projekt war neun Jahre zuvor angekündigt worden.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) machte jedoch klar, dass er mit Frankreich andere Teile des FCAS-Vorhabens weiterführen will. Dazu gehört das Kommunikationssystem, mit dem nach den ursprünglichen Plänen die verschiedenen Waffensysteme miteinander vernetzt werden sollten.
Laut den beteiligten Unternehmen schreitet die Entwicklung dieses »System of Systems« wie bislang voran. Ein darin integriertes Kampfflugzeug der sechsten Generation zu entwickeln, erfordere jedoch »ein neues, handlungsfähiges industrielles Setup«. Die Integration solch eines Flugzeugs »sowie weiterer bestehender und künftiger, bemannter und unbemannter Plattformen in das System of Systems« werde »Europas Luftkampfsystem der Zukunft darstellen«.
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Auch die spanische Industrie soll sich, en
📌 Kaynak
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