Nach Römern: Komplexe Population östlich des Neusiedlersees
In Ungarn mischten sich "Ex-Römer" und Langobarden, die vermutlich doch skandinavischer Abstammung waren – und damit eine etablierte Auffassung infragestellen
Archäologische Funde östlich des Neusiedlersees deuten auf eine komplexe Bevölkerungsentwicklung nach der Römerzeit hin. In Ungarn vermischten sich demnach Personen, die aus dem römischen Reich stammten, mit Langobarden. Diese Langobarden könnten, entgegen bisheriger Annahmen, eine skandinavische Herkunft gehabt haben. Diese Erkenntnisse stellen etablierte historische Auffassungen in Frage und beleuchten die Migrationsbewegungen und genetischen Austauschprozesse dieser Epoche.
Die Ergebnisse werfen neues Licht auf die ethnische Zusammensetzung und die Migrationsgeschichte Mitteleuropas nach dem Niedergang des Römischen Reiches.
📌 Kaynak
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