News: Fußball-WM, Gesundheits-Sparpaket, neue Asylregeln

🏥 Sağlık 📰 Spiegel 🕐 1 saat önce
News: Fußball-WM, Gesundheits-Sparpaket, neue Asylregeln

Heute geht es um die Frage, welche deutschen Politiker zur WM fahren, um die seit heute gültigen Asylregeln und um eine Ministerin, die es von allen Seiten abbekommt. Das ist die Lage am Freitagmorgen.

Die bundespolitische Prominenz fährt (vorerst) nicht zur WM, die Gesundheitsministerin muss sich einiges anhören. Und ein Mann aus Ludwigshafen ist jetzt schon Weltmeister.

Und gestern Abend WM geschaut? Mexiko gegen Südafrika? Oder heute Nacht, Südkorea gegen Tschechien? Falls nicht oder falls Sie schon jetzt, an Tag zwei der Herren-Fußball-Weltmeisterschaft, diesen leichten Überdruss verspüren, bitte ich um Entschuldigung. Auch, weil die WM schon gestern an dieser Stelle Thema war. Aber so ist das eben mit Weltereignissen. Man kommt schwer an ihnen vorbei.

Und es geht ja nicht nur um Sport, sondern auch um Politik. Damit ist nicht nur Donald Trump gemeint, der die WM schon vor dem ersten Spiel gekapert hatte (mehr dazu lesen Sie hier ). Sondern auch die deutsche Politprominenz, die vor der Frage steht: hinfahren oder nicht? Diese Frage stellt sich immer wieder, auch bei den beiden vorigen Weltmeisterschaften in Russland und Katar war es so.

Kanzler Helmut Kohl und Teamchef Franz Beckenbauer nach dem deutschen WM-Triumph 1990 in Rom: Wenn es gut läuft

Dieses Mal stellt sich die Frage wegen Donald Trump und seiner Giga-Inszenierung. Wie also verhält sich die deutsche Politik? Ein Team aus mehreren SPIEGEL-Kollegen ist dieser Frage nachgegangen.

Das Ergebnis: Bis auf die für Sport zuständige Staatsministerin Christiane Schenderlein von der CDU, die selbst im Berliner Regierungsviertel unerkannt über die Straße gehen könnte, haben die Kollegen keine namhafte Politikerin, keinen namhaften Politiker gefunden, die oder der bislang hinfahren will. Auch Schenderlein fährt übrigens nicht zum ersten Spiel der deutschen Mannschaft am Sonntag in Houston, Texas – sondern erst zum zweiten. Nach Toronto. Das liegt in Kanada, nicht in Trumps USA.

»Zum sportlichen Boykott der Trump-WM, für den sich selbst Abgeordnete der Kanzlerpartei CDU ausgesprochen hatten, ist es nicht gekommen – aber dafür herrscht nun eine Art politischer Boykott«, schreiben die Kollegen. So wie schon in Russland und Katar. (Die ganze Geschichte lesen Sie hier .)

Allerdings könnte sich die Lage noch drehen. Sollte die deutsche Mannschaft weiter kommen als gedacht, dürfte das eine oder andere bekannte Gesicht aus der Politik doch im Stadion auftauchen. Dazu noch mal die Kollegen: Vizekanzler und SPD-Chef Lars Klingbeil, so heißt es auf SPIEGEL-Anfrage, könnte sich einen Besuch ab dem Viertelfinale vorstellen. Bis dahin müsse er sich um den Haushaltsentwurf kümmern und sei unabkömmlich.

So etwas nennt man im Fußball einen Erfolgsfan. Das sind jene Sportsfreunde, die erst dann aus der Versenk

#gesundheit#minister

📌 Kaynak

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