Daten verkauft: Pokemon Go liefert angeblich Kameradaten für militärische Drohnen
Die Pokemon-Go-Community nimmt seit 2021 Pokestops mit dem Telefon auf. Das kann Partner Vantor für GPS-lose Navigation in Drohnen nutzen. ( Pokémon Go , Spiele )
Im Jahr 2021 führte Niantic eine neue Funktion für das soziale AR-Spiel Pokémon Go ein. Scannen Spieler an Pokestops ihre Umgebung mit der Kamera und senden diese Aufnahmen an den Hersteller, gibt es eine Belohnung im Spiel. Vor fünf Jahren fanden das Spieler nur nervig. Mittlerweile ist der mögliche Grund für dieses Feature wohl viel schlimmer: Die Daten werden laut einem Bericht des Magazins DroneXL(öffnet im neuen Fenster) für die GPS-lose Navigation von Drohnen benutzt – auch zu militärischen Zwecken.
Kurz gesagt: Niantic nutzt seit 2021 die Pokemon-Go-Community aus, um Daten für möglicherweise militärische Zwecke zu verkaufen. Die sammelt das Unternehmen unter dem Produkt Niantic Spatial. Eine erste Partnerschaft(öffnet im neuen Fenster) wurde mit dem Softwareunternehmen Vantor im Dezember 2025 angekündigt.
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