David Hockney in Bildern: Ein Leben in Farben. Fotostrecke zum Tod des Künstlers
Er liebte das Licht und die leuchtenden Farben, deswegen zog der gebürtige Nordengländer nach Kalifornien. Später malte er britische Landschaften auf dem iPad. Bilder aus dem Leben von David Hockney, der nun gestorben ist.
David Hockney ist tot, einer der einflussreichsten europäischen Künstler der Gegenwart. Kurz vor seinem 89. Geburtstag ist er in London »friedlich zu Hause« gestorben, wie seine Publizistin mitteilte. Das Bild zeigt Hockney 2015 bei einer Ausstellung in seiner Londoner Galerie.
Frühzeitig hatte David Hockney ein wiedererkennbares Image, mit blondierten Haaren und dickrandiger Brille. Auch damit passte der im nordenglischen Bradford geborene Künstler in die Pop-Art-Bewegung der Sechziger- und Siebzigerjahre.
Hockney in einem als Auftragsarbeit bemalten BMW Art Car, 1995. Der Sohn eines Buchhalters und einer strenggläubigen Methodistin studierte Kunst in Bradford und dann in London. Doch schon bald lockte ihn Amerika.
Hockney am Pear Blossom Highway in Kalifornien, dem er 1986 ein Denkmal setzte mit einem aus Fotografien zusammengesetzten Bild. Schon als Kind im grauen Nordengland sehnte sich David Hockney nach der Sonne Kaliforniens, betonte aber, stets ein englischer Künstler geblieben zu sein. In früheren Jahrzehnten seien diese eben des Lichtes wegen nach Italien gereist.
Hockney 2016 bei der Präsentation eines großformatigen Buches, das im Taschen-Verlag erschienen ist. Hier hat er gerade eines seiner berühmten Swimmingpool-Bilder in leuchtenden Farben aufgeblättert.
Hier ist Hockney selbst im Swimmingpool zu sehen. Viele Pool-Motive waren homoerotisch aufgeladen: Schon in seinem Frühwerk, als Homosexualität in Großbritannien noch illegal war, präsentierte er Motive wie »We Two Boys Together Clinging«, »Two Men in a Shower« oder »Going to be a Queen for Tonight«.
Ein weiteres wiederkehrendes Motiv in Hockney-Werken waren Hunde, insbesondere Dackel. Als einer seiner geliebten Dackel, Stanley, 2001 gestorben sei, habe er zwei Tage lang geweint, sagte er.
Der Träger eines britischen Verdienstordens im Gespräch mit König Charles III., 2022 im Buckingham Palace. Von den Neunzigerjahren an war Hockney wieder vermehrt in seiner englischen Heimat ansässig.
Zu Ehren von Queen Elizabeth II. entwarf Hockney ein großes Fensterbild für die Westminster Abbey, das 2018 enthüllt wurde.
1987 in seinem Atelier in Los Angeles. »Hockneys Kunst liebt das subtile Vergnügen, die elegante Ironie, den frivolen Müßiggang, er hat Spaß an der Welt – auch weil er deren Begrenzung selten als Bedrohung wahrnahm, sondern als Möglichkeit, diese Einschränkungen zu überwinden«, urteilte der SPIEGEL 2016 über sein Werk.
Maler Hockney, circa 1967. David Hockney betonte häufig die Bedeutung des Zeichnens als Basis des künstlerischen Schaffens. Dass darauf in der Kunstausbildung
📌 Chanzo
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