Bildungsminister wollen kritischen Umgang mit Sozialen Medien
Erstmals haben sich die Bildungsminister auf Leitlinien verständigt, um die Kompetenz junger Menschen im Umgang mit Sozialen Medien zu stärken. Das Thema soll etwa in Lehrplänen ausreichend Platz bekommen.[ mehr ]
Erstmals haben sich die Bildungsminister auf Leitlinien verständigt, um die Kompetenz junger Menschen im Umgang mit Sozialen Medien zu stärken. Das Thema soll etwa in Lehrplänen ausreichend Platz bekommen.
Während der laufenden Debatte um eine Altersbegrenzung bei Sozialen Medien hat sich die Bildungsministerkonferenz auf eine Stärkung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern verständigt. Dazu wurden erstmals gemeinsame Leitlinien, Ziele und Maßnahmen beschlossen.
Diese betreffen etwa den Umgang mit Fakenews, Cybermobbing, Datenschutz und Deepfakes. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern sollten noch gezielter über Chancen und Risiken der Social-Media-Nutzung aufgeklärt werden.
Im Mittelpunkt stehe die Entwicklung von digitaler Resilienz, der Schutz vor negativen Auswirkungen exzessiver Social-Media-Nutzung sowie die enge Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus. Erreicht werden soll dies laut der Erklärung der Konferenz unter anderem mit neuen schulischen Bildungs- und Erziehungsangeboten. Schülerinnen und Schüler sollen zudem selbstregulierende Kompetenzen lernen. Ferner sollen die Länder sicherstellen, dass das Themenfeld Social Media ausreichend Berücksichtigung in den Lehrplänen findet.
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"Unser Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu einem reflektierten, kritischen und sicheren Umgang mit Social Media zu befähigen, ihre Medienkompetenz zu stärken und sie besser vor negativen Auswirkungen zu schützen", erläuterte die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz, Anna Stolz (Freie Wähler).
Es gehe um einen Dreiklang aus sensibilisieren, stärken und schützen. "Wir wollen junge Menschen stark machen für die digitale Welt voller Chancen, aber auch voller Herausforderungen" betonte Stolz, die auch bayerische Kultusministerin ist.
Über die Notwendigkeit von Maßnahmen bestehe Einigkeit, betonte Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) - "unabhängig davon, ob wir jetzt im Einzelnen für oder gegen ein pauschales Social-Media-Verbot - das ist ja eine sehr vereinfachte Debatte, die hier geführt wird - sind".
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Wie in anderen Ländern wird auch in Deutschland derzeit über Altersgrenzen für soziale Medien diskutiert; aktuell erarbeitet eine Expertenkommission Empfehlungen für konkrete Maßnahmen. Prien kündigte an, dass die Ergebnisse am 24. Juni vorgestellt würden und knapp 50 Empfehlungen enthielten, die sich neben den Schulen auch an Eltern, Kitas und et
📌 Kaynak
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