Deutsche Bahn: Was das Ende der Streckensperrung Hamburg-Berlin bedeutet

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Deutsche Bahn: Was das Ende der Streckensperrung Hamburg-Berlin bedeutet

Die Zugstrecke zwischen den zwei größten deutschen Städten wird wieder befahrbar. Damit haben 30.000 Menschen kürzere Fahrzeiten. Die wichtigsten Fragen und Antworten

Die Bahnstrecke Hamburg-Berlin wurde monatelang saniert, was zu längeren Fahrzeiten und Ersatzverkehr führte. Trotz Wiedereröffnung fehlen noch letzte Abnahmen, wodurch die Züge vorerst langsamer fahren. Die Modernisierung umfasste Gleise, Weichen, Oberleitungen, Bahnhöfe und Funkmasten. Die Kosten von 2,2 Milliarden Euro und das Konzept der Generalsanierung stehen in der Kritik. Weitere Sanierungen sind geplant, doch die Umsetzung und Effektivität werden angezweifelt. Die Bahninfrastruktur bleibt weiterhin eine Baustelle mit vielen offenen Fragen und Herausforderungen.

Noch nie wurde eine so wichtige Bahnstrecke in Deutschland so lange gesperrt: Die 278 Kilometer lange Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wurde seit vergangenem August saniert. Die bis zu 30.000 Passagiere, die täglich die Strecke nutzen, mussten längere Fahrzeiten oder Ersatzverkehr in Kauf nehmen. Ab kommender Woche haben sie wieder freie Fahrt. Doch es gibt viele andere Baustellen im deutschen Schienennetz. Ein Überblick über diese und kommende Baumaßnahmen

Die Folge der Sperrung waren vor allem längere Fahrtzeiten. Die Bahnverbindung zwischen Berlin und Hamburg wurde über Uelzen und Stendal umgeleitet, was zu einer um rund 45 Minuten längeren Fahrtzeit führte. Auf der bisherigen Strecke, die über Wittenberge und Ludwigslust führte, verkehrten Ersatzbusse.

Doch auch nach der Wiedereröffnung gibt es noch Probleme: Zur vollständigen Beendigung der Maßnahmen fehlen laut Bahn noch letzte Abnahmen der neuen Signal- und Stellwerkstechnik zwischen Hagenow Land und Berlin-Spandau sowie Belastungs- und Abnahmefahrten. Deswegen fahren die Fernzüge in den ersten zwei Wochen nach Wiedereröffnung der Strecke noch etwas langsamer.

Zu den größten Baumaßnahmen auf der Strecke zählt unter anderem die Modernisierung von insgesamt 226 Kilometern Gleisen und der Einbau von 249 Weichen. Daneben wurde an Oberleitungen auf 25 Kilometern Länge und an einer Brücke in Ludwigslust gebaut. Sicht- und erlebbar für Reisende ist die Modernisierung von 28 Bahnhöfen auf der Strecke und der Bau von Funkmasten, die für besseren Mobilfunkempfang sorgen sollen.

Die Erfahrung der schon modernisierten Riedbahn zwischen Frankfurt (Main) und Mannheim zeigt eine deutliche Verbesserung der Infrastruktur. Im aktuellen Netzzustandsbericht bekommt die Strecke eine Note von 2,19, im Vorjahr gab es noch eine 3,7. »Wenn man gut fahren will, muss man auf dem Hochleistungsnetz Richtung 2,5 oder 2,6 kommen«, sagte der Chef der Bahn-Infrastrukturtochter DB InfraGO, Philipp Nagl.

Insgesamt bleibt die Bahninfrastruktur aber weite

📌 Kaynak

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