Berliner Bordell Artemis: Millionen-Coronahilfen erhalten
Laut einer EU-Datenbank hat das Berliner Großbordell Artemis während der Coronakrise Staatshilfe in Millionenhöhe erhalten. Es wäre nicht das erste Mal, dass der Betrieb von der Staatskasse profitiert hat.
Das Berliner Großbordell Artemis hat Berichten zufolge staatliche Corona-Hilfen in Millionenhöhe erhalten. Laut EU-Transparenzdatenbank flossen rund 1,75 Millionen Euro an die Artemis GmbH zur "Behebung einer beträchtlichen Störung im Wirtschaftsleben". Die Investitionsbank Berlin (IBB) bestätigte die Bewilligung und Auszahlung der Zuschüsse. Die Gelder stammen aus verschiedenen Corona-Hilfsprogrammen des Bundes und wurden zwischen Dezember 2020 und Juni 2022 ausgezahlt. Die Hilfen waren ursprünglich zur Abfederung wirtschaftlicher Pandemie-Folgen für kleine Betriebe gedacht. Das Artemis gilt als einer der größten FKK- und Saunaclubs Deutschlands. Zuvor gab es 2016 eine Razzia und einen langwierigen Rechtsstreit, bei dem Vorwürfe gegen das Bordell fielen.
This story raises questions about the allocation of public funds during the pandemic and whether businesses like brothels should have received such support.
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