Kinder besonders von Klimarisiken betroffen
Das UN-Hilfswerk Unicef hat einen Klimarisiko-Atlas für Kinder vorgelegt. Vor allem Dürren, extreme Temperaturen und Hitzewellen bedrohen 1,1 Milliarden Kinder.
Ein aktueller Bericht des Unicef zeigt, dass Kinder besonders unter den Folgen des Klimawandels leiden. Fast die Hälfte der weltweit lebenden Kinder ist von mindestens drei Klimafolgen bedroht. Dürren, extreme Temperaturen und Überschwemmungen zählen zu den größten Risiken. Regionen wie die Sahel-Zone und asiatische Länder sind stark betroffen. Kinder sind körperlich empfindlicher und benötigen mehr Nahrung und Wasser. Ein Klimarisiko-Atlas soll Regierungen bei der Planung unterstützen. In Deutschland erleben 97,5 Prozent der Kinder mindestens eine Klimaauswirkung. Mehrere Risiken überlagern sich häufig und verstärken sich gegenseitig.
Die besondere Anfälligkeit von Kindern unterstreicht die Notwendigkeit gezielter Schutzmaßnahmen gegen den Klimawandel.
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