„Die Republik“ gewinnt Rechtsstreit gegen Palantir
Palantir kassiert vor einem Handelsgericht in der Schweiz eine Niederlage. Der US-Konzern wollte nach kritischer Berichterstattung der „Republik“ eine Gegendarstellung erreichen. Das Gericht urteilte jedoch, dass die Darstellung der Tatsachen weitestgehend korrekt sei. Alexander Karp, Geschäftsführer von Palantir, im Januar 2026 in Davos. – CC-BY-NC-SA 4.0 : World Economic Forum Es wirkt wie eine David-gegen-Goliath-Geschichte: ein kleines Magazin aus Zürich gegen einen milli
Ein Schweizer Gericht hat entschieden, dass die Berichterstattung von „Die Republik“ über Palantir sachlich korrekt war. Der US-Konzern hatte eine Gegendarstellung verlangt, nachdem das Magazin kritisch über dessen Aktivitäten in der Schweiz berichtet hatte. Das Gericht stellte fest, dass die Darstellung der Tatsachen keine Unwahrheiten enthielt. Die Journalisten hatten umfangreiche Dokumente ausgewertet, um die Zusammenarbeit zwischen Palantir und Schweizer Behörden zu analysieren. Die Armee hatte eine Zusammenarbeit mit dem US-Unternehmen abgelehnt, da es Risiken für die digitale Souveränität gab. Das Gericht bestätigte, dass die Bewertung der Vor- und Nachteile der Zusammenarbeit zulässig war. Die Autoren hätten deutlich gemacht, dass keine konkrete Kooperation abgelehnt wurde. Der Rechtsstreit unterstreicht die Bedeutung von unabhängiger Journalistik.
Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, dass Medien kritische Berichterstattung ungestört durchführen können.
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