Riccardo Simonetti: »Ich wollte dahin, wo es Applaus gibt, dass ich bin, wie ich bin«
Riccardo Simonetti spricht im Podcast darüber, wie es ist, schon als Kind ständig das Gefühl zu haben, anders zu sein. Und verrät, was er von Lana Del Rey gelernt hat.
Riccardo Simonetti reflektiert in einem Gespräch mit Anna Kemper über sein Aufwachsen in Bad Reichenhall und seinen Wunsch, anerkannt zu werden. Dabei thematisiert er stereotype Vorstellungen von Männlichkeit, historische Missverständnisse zu Make-up und hohe Schuhe sowie das Festhalten vieler an überholten Geschlechterbildern. Das Gespräch fand im Rahmen der Langen Nacht der ZEIT statt und wurde vor Publikum in Hamburg aufgezeichnet.
Der Moderator, Autor und Aktivist Riccardo Simonetti erzählt von seinem Aufwachsen im bayerischen Bad Reichenhall und der frühen Erfahrung, als »anders« wahrgenommen zu werden. Sein Wunsch war damals, dorthin zu gelangen, wo genau dieses Anderssein nicht als negativ wahrgenommen, sondern gefeiert wird: »Ich wollte dahin, wo es den Applaus dafür gibt, dass ich so bin, wie ich bin«, sagt er.
Simonetti spricht mit Anna Kemper, stellvertretende Chefredakteurin des ZEITmagazins, außerdem über stereotype Vorstellungen von Männlichkeit, über historische Missverständnisse rund um Make-up und hohe Schuhe und über die Frage, warum so viele Menschen noch immer an Geschlechterbildern festhalten, die sich längst als wandelbar erwiesen haben.
Das Gespräch ist eine Bühnenadaption des Magazin-Formats »Was ich gern früher gewusst hätte« und wurde im Rahmen der Langen Nacht der ZEIT am 6. Juni 2026 vor Publikum in Hamburg aufgezeichnet.
📌 Kaynak
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