Ein mühevoller WM-Auftakt nach Maß: Österreich besiegt Jordanien 3:1

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Ein mühevoller WM-Auftakt nach Maß: Österreich besiegt Jordanien 3:1

Im ersten WM-Spiel setzt sich Rangnicks Team in Santa Clara nach teils durchwachsener Leistung doch noch klar mit 3:1 durch. Schmid, Arnautovic und ein Eigentor brachten den Sieg

Im ersten WM-Spiel setzt sich Rangnicks Team in Santa Clara nach durchwachsener Leistung doch noch klar mit 3:1 durch. Schmid, Arnautovic und ein Eigentor brachten den Sieg

Österreich hat das erste Spiel bei der Fußball-WM mit 3:1 gegen Jordanien gewonnen – und hatte dabei mehr Mühe als wohl zuvor erwartet.

Das erste WM-Spiel einer österreichischen Elf seit 28 Jahren kam nicht überraschend. Für Überraschungen sorgte dafür Ralf Rangnick – mit seiner Aufstellung. Im Vorfeld hatte er angekündigt, nach Trainingsleistungen aufzustellen. Gut trainiert dürfte demnach Sasa Kalajdzic haben, er begann als Sturmspitze. Konrad Laimer übernahm Baumgartners Rolle auf der Zehn, Romano Schmid agierte rechts. Links in der Viererkette spielte Phillipp Mwene, die Innenverteidigung bildeten Philipp Lienhart und David Alaba. Der Rest war so erwartet worden.

Rechter Verteidiger: Stefan Posch, Nicolas Seiwald und Xaver Schlager bildeten den zentralen Mittelfeldblock, Marcel Sabitzer durfte natürlich auch nicht fehlen. Das Umfeld, das Ambiente hätten amerikanischer nicht sein können – gut, das Spiel fand auch in Santa Clara, USA, statt. Draußen: Snackstände, Entertainment mannigfaltiger Art, alles schrill, grell und futuristisch, aber alles schon fast erschreckend kontrolliert.

Aufgrund einer gar nicht so kleinen Diaspora im nahen San Francisco waren die Fans Jordaniens in Überzahl, dennoch hatten sich auch einige Tausend Österreich-Anhänger und -Anhängerinnen eingefunden. Vor dem Spiel strahlten gestochen scharfe Videos auf überdimensionalen Videoleinwänden. So sehen also Stadien der Zukunft aus.

Um 21 Uhr Ortszeit begann die Partie endlich. Und sie begann mit einer Halbchance Jordaniens: Österreich beim Einwurf, die Rückwärtsbewegung passierte zu zaghaft, Jordaniens Haddad kam aus spitzem Winkel recht frei zum Schuss: Außennetz. Rangnicks Elf war um Kontrolle bemüht, in den Anfangsminuten entwickelte sich aber eine zunehmend fahrige Partie. In anderen Worten: Österreich begann etwas nervös. Die Kulisse, die Bedeutung hinterließen Spuren. Und doch: Alaba und Co hatten mehr Ballbesitz, das eigene Spiel litt aber noch unter Ungenauigkeiten. Jordanien stellte sich auf, hoffte auf Gegenstöße.

Es dauerte bis Minute 13, bis Österreich erstmals gefährlich wurde: Sabitzer mit der feinen Flanke, Kalajdzic aber bringt den Ball nicht unter Kontrolle und schon gar nicht aufs Tor. Aufs Tor ging es dafür auf der anderen Seite: Freistoß Jordanien aus der eigenen Hälfte, Österreich rückte zu langsam zurück, Fakhoury mit dem Abschluss, Alexander Schlager aber war in relativ hoher Not zur

📌 Kaynak

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