Migration in Deutschland: Gut vier Millionen Geflüchtete und Vertriebene leben in Deutschland

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Migration in Deutschland: Gut vier Millionen Geflüchtete und Vertriebene leben in Deutschland

Über vier Millionen Menschen kamen wegen Flucht oder Vertreibung nach Deutschland. Viele der seit 1950 eingewanderten Geflüchteten stammen aus Syrien und der Ukraine.

Über vier Millionen Menschen, die wegen Flucht, Vertreibung oder auf der Suche nach internationalem Schutz nach Deutschland kamen, wurden vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni bekannt gegeben. Von ihnen waren 3,3 Millionen seit 1950 aus verschiedenen Gründen zugewandert, während 713.000 als noch lebende Vertriebene des Zweiten Weltkriegs galten. Ein Drittel der seit 1950 eingewanderten Geflüchteten kam zwischen 2014 und 2021, ein weiteres Drittel zwischen 2022 und 2025, wobei die meisten aus der Ukraine und Syrien stammten. Neben der Ukraine und Syrien waren Afghanistan, der Irak, die Türkei, Polen und der Iran wichtige Herkunftsländer. Die seit 1950 zugewanderten Geflüchteten waren im Durchschnitt 39 Jahre alt, wobei 45 Prozent Frauen und 55 Prozent Männer waren. Die noch lebenden Vertriebenen des Zweiten Weltkriegs waren im Durchschnitt 85 Jahre alt und stammten aus ehemaligen deutschen Gebieten als deutsche Staatsangehörige.

In Deutschland haben im vergangenen Jahr mehr als vier Millionen Menschen gelebt, die wegen Flucht, Vertreibung oder auf der Suche nach internationalem Schutz ins Land gekommen sind. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni auf Grundlage von Erstergebnissen des Mikrozensus, also der jährlichen, kleinen Bevölkerungszählung, mit.

Von diesen mehr als vier Millionen Menschen waren 3,3 Millionen seit 1950 aus Gründen von Flucht, Vertreibung, Asyl oder internationalem Schutz nach Deutschland zugewandert, weitere 713.000 galten als noch lebende Vertriebene des Zweiten Weltkriegs, die bereits vor 1950 gekommen waren. Gut ein Drittel der seit 1950 eingewanderten Geflüchteten kam zwischen 2014 und 2021 nach Deutschland, ein weiteres Drittel zwischen 2022 und 2025.

Jede vierte Person wurde in der Ukraine geboren, gut jede fünfte stammte aus Syrien. Zusammen entfielen auf beide Herkunftsländer knapp die Hälfte dieser Gruppe. Nach der Ukraine und Syrien folgten Afghanistan mit 316.000, Irak mit 186.000, die Türkei mit 146.000, Polen mit 120.000 und Iran mit 117.000 Menschen als wichtigste Herkunftsländer. Die seit 1950 zugewanderten Geflüchteten waren im Schnitt 39 Jahre alt, 45 Prozent waren Frauen und 55 Prozent Männer.

476.000 der heute in Deutschland lebenden Geflüchteten kamen zwischen 1990 und 2000 ins Land, darunter viele Menschen, die vor den Kriegen im früheren Jugoslawien flohen.

Die noch lebenden Vertriebenen des Zweiten Weltkriegs waren den Angaben zufolge im Durchschnitt 85 Jahre alt. Dabei handelte es sich um Menschen,

📌 Kaynak

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