Ricky Martin: Sein Produzent hielt »María« für das Ende von dessen Karriere

📰 Gündem 📰 Germany 🕐 3 saat önce
Ricky Martin: Sein Produzent hielt »María« für das Ende von dessen Karriere

»Un, dos, tres, un pasito p'alante, María« – diese Zeile bringt jede halbwegs bewegliche Hüfte sofort in Wallung. Der Song war Ricky Martins weltweiter Durchbruch – weil er, ein Glück, nicht auf seinen Produzenten hörte.

November 1995 markierte in der Karriere von Sänger Ricky Martin, heute 54, einen Wendepunkt. Bis zu diesem Zeitpunkt war er leidlich erfolgreich im spanischsprachigen Raum als Schmusebarde unterwegs, sein Steckenpferd: hingehauchte Herzschmerzsongs. Dann jedoch erschien »María« – und katapultierte Martin weltweit in die Charts.

Wäre es nach seiner Plattenfirma gegangen, hätte er »María« allerdings gar nicht veröffentlicht. »Ein Produzent sagte zu mir: ›Ricky, das ist das Ende deiner Karriere‹«, erzählte Martin nun der Nachrichtenagentur dpa. Den Stilwechsel zum mitreißenden Tanzflächen-Sound trauten die Plattenbosse ihm nicht zu. »Ich habe ihnen das Gegenteil bewiesen«, sagte der Sänger dazu.

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Der Song entstand, so beschreibt es Martin in seiner Autobiografie, auf seinen Wunsch. Während seines Aufenthalts in Mexiko habe er entdeckt, wie stolz die Mexikaner auf ihre traditionelle Musikrichtung Mariachi sind. Er habe daraufhin seinem Komponisten gesagt, er wolle etwas Ähnliches repräsentieren und dafür die musikalischen Einflüsse seiner Heimat Puerto Rico nutzen. »Ich wollte tanzen. Ich wollte nicht einfach nur als Schmusesänger am Mikrofon stehen«, so Martin.

»María« erreichte in 20 Ländern Platz eins der Charts und verkaufte sich weltweit über fünf Millionen Mal. Das Musikmagazin »Rolling Stone « wählte das Lied unter die 50 besten Latin-Pop-Songs der Welt. Er gilt als der Song, der in den Neunzigerjahren die Verschmelzung von Latin- und Dance-Musik einleitete.

Dass lateinamerikanische Musik heute dank Shakira, Bad Bunny oder Karol G weltweit den Mainstream prägt, freut Martin. »Ich liebe es!«, sagte er zur dpa. »Wir zeigen der Welt die Musik, die man hört, wenn man durch die Straßen Puerto Ricos geht oder in die Clubs. Ich finde das einfach wunderbar.«

Dabei spiele auch Tanzen eine große Rolle, so Martin: »Es ist egal, ob du Rhythmus hast oder nicht – beweg dich einfach.« Das gelte insbesondere für seine Shows: »Wen interessiert schon, was andere denken? Fühl dich einfach mal für zwei Stunden frei. Darum geht es bei meinen Konzerten«, erklärte der Musiker.

Damit er bei diesen auch mit 54 eine gute Figur macht, arbeitet der Sänger hart an sich: »Ich mache Dehnübungen und gehe ständig ins Fitnessstudio. Deshalb ist die Energie, die du heute auf meinen Konzerten spürst, dieselbe wie vor 10 oder 15 Jahren«, so Martin im Interview. »Ich bin gesund und fühle mich st

#war

📌 Kaynak

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