Die Einzelkritik zu Österreichs WM-Sieg: Ein Schlager ist gut, zwei Schlager sind besser

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Die Einzelkritik zu Österreichs WM-Sieg: Ein Schlager ist gut, zwei Schlager sind besser

Die besten Österreicher beim 3:1 gegen Jordanien teilen sich den Nachnamen, doch nicht alle ÖFB-Kicker konnten glänzen

Die besten Österreicher beim 3:1 gegen Jordanien teilen sich den Nachnamen, doch nicht alle ÖFB-Kicker konnten glänzen

Alexander Schlager: Der Einsergoalie war einer der besten Österreicher. Fing zuerst eine Aufwärmübung sicher (9.), musste bei einem scharfen, aber unplatzierten Schuss schon flotter reagieren (17.) und bewies beim nächsten Versuch auch, dass er schnell auf den Boden kommt (35.). Schlager war immer auf der Hut vor langen Bällen und klärte diese klarerweise sehr klar. Hätte Go-go-Gadget-Arme gebraucht, um das Tor zu verhindern. Ließ eine Aufsitzer-Hereingabe aus, fasste aber blitzschnell nach (56.) und war auch bei Dansos Zeitlupen-Rückpass tief in der Nachspielzeit noch munter.

Phillipp Mwene (bis zur 59. Minute): Der Linksverteidiger erlief einen langen Ball heroisch, wurde vom Schiedsrichter um den erkämpften Eckball betrogen (7.). Erdolchte einen aussichtsreichen Angriff per Fehlpass (10.). Üblicherweise punktet Mwene durch defensive Verlässlichkeit, die fehlte diesmal: Zuerst gab er dem konternden Odeh Fakhoury gemeinsam mit David Alaba nur höflich Geleitschutz (17.), später ließ er sich von Mousa Al-Tamari im zweiten Gang zu locker überdribbeln (45.). Mwenes gute Laufwege bekamen selten Leben eingehaucht, und wenn er mal den Ball bekam, dribbelte oder köpfelte er ihn ins Torout.

Paul Wanner (ab der 59. Minute): Der ÖFB-Neuzugang kam zwar für Mwene, kickte aber als Sechser und brachte Spielkultur mit. Wanner traute sich auch mal Pässe über die Linien, ließ dabei aber immer wieder Präzision vermissen und/oder schätzte die Bewegungen seiner Teamkollegen falsch ein. Gegen den Ball ist er noch kein Seiwaldschlager, kann ballführende Gegenspieler mit seinen langen Beinen aber auch nerven.

David Alaba (in der 59. Minute ausgewechselt): Der Kapitän antizipierte schon zu Beginn einen drohenden Konter und sackte ihn mustergültig ein. War dann bei Fakhourys Konter zu zaghaft, lenkte den Schuss aber noch ab. Als der Rest nach dem 1:0 noch seinen Jubelrausch ausschlief, war Alaba putzmunter und verhinderte die umgehende Revanche. Spielte dann mit aller Routine russisches Roulette, als er als letzter Mann seinen startenden Gegenspieler einfach festhielt, noch bevor der Schiedsrichter hinschaute – und damit durchkam. Im Spielaufbau traf Alaba nicht immer die richtige Entscheidung, er war allgemein nicht so sehr der Ruhepol, wie man das von ihm gewohnt ist.

Kevin Danso (ab der 59. Minute): Wenn Sie Ihre Autoschlüssel suchen, kleben sie wahrscheinlich am Schädel von Kevin Danso. Der Tottenham-Legionär machte dem von seinem Ex-Trainer Thomas Fran

📌 Kaynak

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