Cristiano Ronaldo – ein Helfer oder gar ein Hindernis?
"Ich bin sehr zuversichtlich": Der 41-Jährige wird bei seiner sechsten Teilnahme zum viertältesten WM-Spieler und will Mitfavorit Portugal bei der Titelmission helfen
"Ich bin sehr zuversichtlich": Der 41-Jährige wird bei seiner sechsten Teilnahme zum viertältesten WM-Spieler und will Mitfavorit Portugal bei der Titelmission helfen
Houston/Palm Beach – Vor ein paar Tagen schlenderte Cristiano Ronaldo noch oberkörperfrei mit seinem Sixpack am Atlantik entlang. "Ich fühle mich körperlich gut. Ich bin sehr zuversichtlich", berichtete der 41-Jährige vor seiner sechsten WM-Teilnahme. "Ich glaube, dass alles gut laufen wird und wir eine gute Leistung zeigen werden."
Doch erst einmal wird es stürmisch. Wenn die als Mitfavorit gehandelten Portugiesen am Mittwoch (19 Uhr MESZ, Servus TV) in Houston ihre WM-Mission starten, sind in weiten Teilen von Südosttexas "tropische Regenstürme" und Hochwasser vorhergesagt. Schon das portugiesische Training im WM-Quartier in Palm Beach, Florida, hatte am Sonntag kurzerhand abgesagt werden müssen.
Auch für Ronaldo lief es zuletzt holprig in der Seleção. Nach dem Gewinn seines ersten saudi-arabischen Meistertitels mit Al-Nassr, wo er seit 2023 unter Vertrag steht und in 107 Spielen 102 Tore erzielte, gelang dem Kapitän in den beiden Vorbereitungsspielen kein Treffer. Und schon begannen die Unken zu rufen, dass der Altstar bei der Titelmission eher hinderlich als helfend sein könnte.
"Wir gehen mit viel Hoffnung ins Turnier", sagte Ronaldo. Das aktuelle Team, das zum Auftakt gegen die Demokratische Republik Kongo mit speziellen Armbändern im Gedenken an den verstorbenen Mitspieler Diogo Jota auflaufen wird, bewertet er "als sehr gute Generation, die den Portugiesen viel Freude bereiten wird". So wie er selbst seit gefühlt – nun ja, eigentlich nicht nur gefühlt, sondern tatsächlich – Jahrzehnten.
Die bisherige Krönung im Team erlebte CR7 2016 mit dem EM-Titel. Bei der WM kam der Torjäger nie über das Halbfinale hinaus, und Platz vier ist zwanzig Jahre her. Seine besten Jahre liegen hinter ihm, no na net. Man halte sich vor Augen: Es war am 5. Februar 1985 und es war in Funchal auf Madeira, als Ronaldo das Licht der Welt erblickte.
"Das Wichtigste ist, gut zu starten und Gruppenerster zu werden", sagt Portugals Leader, der bei einem Einsatz gegen die Demokratische Republik Kongo zum viertältesten WM-Spieler wird. Älter waren Ägyptens Goalie Essam El Hadary bei der WM 2018 mit 45, Kolumbiens Goalie Faryd Mondragón bei der WM 2014 mit 43 sowie Kameruns Goalgetter Roger Milla bei der WM 1994 mit 42.
Nach dem Auftakt gegen die DR Kongo trifft Portugal in der Gruppe K noch auf Usbekistan und Kolumbien. Ein Highlight könnte in der K.-o.-Runde warten: Das erste WM-Duell mit Argentinien und als
📌 Kaynak
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