Studie mit Zebrafischen: So bereitet sich dein Gehirn auf soziale Interaktion vor – ehe sie beginnt

📌 Diğer 📰 Germany 🕐 3 saat önce
Studie mit Zebrafischen: So bereitet sich dein Gehirn auf soziale Interaktion vor – ehe sie beginnt

In einer neuen Studie konnten Forscher:innen eine veränderte Gehirnaktivität feststellen, bevor eine soziale Interaktion eintrat. Ihre Tests erfolgten an Zebrafischen, aber das ist auch bei Menschen möglich. weiterlesen auf t3n.de

In einer neuen Studie konnten Forscher:innen eine veränderte Gehirnaktivität feststellen, bevor eine soziale Interaktion eintrat. Ihre Tests erfolgten an Zebrafischen, aber das ist auch bei Menschen möglich.

Was bei sozialen Interaktionen im Gehirn passiert, ist eine spannende Frage, die die Neurowissenschaft untersucht. (Bild: Shutterstock/AlyshaYogi)

Vorbereitung ist alles: Diese Devise scheint auch für soziale Interaktionen und unser Gehirn zu gelten. Nicht nur vor Treffen, vor denen wir etwas aufgeregt sind, spielen wir in Gedanken aktiv durch, wie das Gegenüber sich verhalten mag. Selbst ohne, dass es uns bewusst ist, gibt es erste Anzeichen für die kommende soziale Interaktion, bevor sie tatsächlich stattfindet – und die lässt sich im Gehirn ablesen. Das haben jetzt Forscher:innen der Hebräischen Universität in Jerusalem herausgefunden und ihre Erkenntnisse im Fachjournal „Nature Communications“ veröffentlicht.

Für ihr Experiment haben sie sich die Gehirne und das Verhalten von Zebrafischen genauer angesehen. Tatsächlich arbeitet die Forschung häufig mit diesen Tieren, wenn es um die Untersuchung der Vorgänge im Gehirn geht. Als Wirbeltiere weisen sie einige biologische Ähnlichkeiten zu uns auf. Außerdem lässt sich die Gehirnaktivität bei Zebrafischen heruntergebrochen auf die einzelne Zelle beobachten.

Mit der Fragestellung warum und wie genau, wir uns anderen im sozialen Miteinander nähern und was dabei im Gehirn passiert, untersuchten die Forscher 44 Zebrafischpaare. Einer wurde fixiert, um so konstant die Gehirnaktivität aufzeichnen zu können, ein anderer freier Fisch schwamm innerhalb einer Petrischale vorbei. Dabei fiel auf, dass, wenn ein Fisch auf den anderen zukam, sich die Gehirnaktivität veränderte – und das mehrere Sekunden, bevor die Bewegung des Entgegenschwimmens überhaupt erfolgte.

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